Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Dezember 2017
  • Unternehmen

    Britischer Buchmacher GVC will Rivalen kaufen

    In Großbritannien könnte ein neuer Riese unter den Glücksspielanbietern entstehen. Der Buchmacher GVC Holdings will den Anbieter von Sportwetten und Onlinespielen, Ladbrokes, für bis zu 3,9 Milliarden Pfund (4,4 Milliarden Euro) übernehmen, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Über den Deal gebe es bereits fortgeschrittene Gespräche. An dem zusammengeschlossenen Unternehmen würden die Anteilseigner von Ladbrokes rund 46,5 Prozent halten und die GVC-Aktionäre den Rest. GVC ist einer der größten Anbieter von Internet-Glücksspielen in Großbritannien. In der Branche hat es bereits zahlreiche Zusammenschlüsse gegeben. GVC hatte Anfang des Jahres schon einmal mit Ladbrokes verhandelt, damals waren die Gespräche aber gescheitert. (rts)

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  • Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Banken
    Goldman Sachs verdient mehr als erwartet

    Höhere Einnahmen und eine geringere Steuerlast haben Goldman Sachs im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg beschert. Die Bank übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel um 1,3 Prozent. Der Gewinn kletterte im Zeitraum von Juli bis September um 19 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 6,28 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 5,38 Dollar gerechnet. Dabei spielten der Bank die gesenkten Unternehmenssteuern in den USA in die Karten. Die Einnahmen stiegen um 4 Prozent auf 8,65 Milliarden Dollar, was vor allem einem starken Investmentbanking-Geschäft geschuldet war. (DJ)

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  • US-Konsum
    Walmart senkt den Ausblick

    Der US-Einzelhandelskonzern Walmart hat seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 rechnet der konsumsensible Umsatzgigant mit einem Ergebnis je Aktie von 2,65 bis 2,80 Dollar. Bisher lag die angepeilte Spanne zwischen 2,90 bis 3,05 Dollar. Für das darauffolgende Geschäftsjahr stellt Walmart ein Wachstum im US-Markt von 3 Prozent oder mehr in Aussicht. Im Geschäftsbereich E-Commerce soll das Wachstum sogar 35 Prozent betragen. Der korrigierte Ausblick kam an der Börse nicht gut an. Die Walmart-Aktien geben im vorbörslichen Handel rund 1,1 Prozent nach. (DJ)

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