Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Brexit

    Britischer EU-Kommissar erwartet Votum pro EU

    Der britische EU-Kommissar für die Finanzmärkte, Jonathan Hill, erwartet, dass sich die Briten in einem Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union aussprechen werden. "Wir Briten mögen nicht so begeistert von der Europäischen Union sein wie andere", sagte er der Welt am Sonntag. "Das liegt an unserer unterschiedlichen historischen Erfahrung." Wenn man die Vor- und Nachteile abwiege, stelle man fest, dass es keine attraktive Alternative zu einer EU-Mitgliedschaft gebe. Das gelte vor allem dann, wenn die Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft erfolgreich seien und "wir die EU noch etwas besser machen".Großbritanniens Premierminister David Cameron will bis 2017 die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Sein Ziel ist es, bis dahin bessere Bedingungen für den Verbleib in der EU auszuhandeln. Im Februar wollen die Staats- und Regierungschefs diese Gespräche möglichst abschließen. (DJ)

    +
  • Mittwoch, 22. November 2017
  • Konjunktur
    US-Arbeitsmarkt zieht an

    In den USA sind in der Woche zum 18. November spürbar weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 13.000 auf 239.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das positive Signal vom Stellenmarkt blieb im Rahmen der Erwartungen: Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf 240.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 252.000 von ursprünglich 249.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 1250 auf 239.750 Erstanträge. In der Woche zum 11. November erhielten in den USA 1,904 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 36.000. Die Zahl der Erstanträge hatte sich zuletzt aufgrund der Hurrikan-Serie im Süden der USA erhöht. Der breite Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hält jedoch an. (DJ)

    +
  • Energiekonzern
    Uniper baut 2000 Stellen ab

    Der Energiekonzern Uniper baut tausende Arbeitsplätze ab. "Insgesamt werden bei Uniper bis Ende 2018 rund 2000 der ursprünglichen 14.700 Stellen wegfallen", sagte Finanzvorstand Christopher Delbrück der "Rheinischen Post". Über ein Drittel davon seien Stellen von Mitarbeitern, die etwa beim einstigen Mutterkonzern E.ON verblieben sind, die bei der Schließung von Kraftwerks-Blöcken wie im Rotterdamer Hafen abgebaut wurden oder die aus Desinvestitionen resultieren.

    "Die weiteren 1250 Stellen entfallen auf das Effizienzprogramm Voyager", betonte Delbrück. "Der weit größte Teil dieser Stellen ist bereits abgebaut, die verbleibenden werden bis Ende 2018 folgen." Uniper wehrt sich derzeit gegen eine Übernahme durch Fortum. Der finnische Versorger will Anfang 2018 das Uniper-Paket von 47 Prozent von E.ON übernehmen und damit neuer Großaktionär werden. Delbrück betonte, den Stellenabbau sozialverträglich gestaltet zu haben.

    +
  • Softwareunternehmen
    Salesforce dank Cloud-Geschäft zurück in der Gewinnzone

    Der SAP-Konkurrent Salesforce hat im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich habe ein Plus von 51,4 Millionen Dollar gestanden nach einem Minus von 37,3 Millionen Dollar im Vorjahr, wie das US-Unternehmen nach Börsenschluss mitteilte. Grund sei unter anderem die starke Nachfrage nach Cloud-Software gewesen.

    Der Umsatz erhöhte sich um rund 25 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar. Salesforce übertraf mit den Kennzahlen die Erwartungen der Analysten. Der Konzern hat sich auf Software im Internet spezialisiert, sogenannte Cloud-Dienste. Er stemmt sich mit Investitionen in Forschung und Marketing gegen die Konkurrenz unter anderem von Oracle und Microsoft in dem Bereich.

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen