Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 12. Juli 2018
  • Unternehmen

    Broadcom will 19-Mrd-Deal stemmen

    Der US-Chiphersteller Broadcom will sich breiter aufstellen und den Softwareanbieter CA für 19 Milliarden Dollar kaufen. Die geplante Übernahme sei ein wichtiger Baustein beim Vorhaben, zu einem führenden Unternehmen für Infrastruktur-Technologie zu werden, erklärte Broadcom-Chef Hock Tan. Nach Angaben der beiden Firmen wird CA mit 44,50 Dollar je Aktie bewertet. Die Papiere waren mit 37,21 Dollar aus dem Handel gegangen und stiegen nachbörslich um 15,6 Prozent. Broadcom-Aktien fielen dagegen um 5,5 Prozent. (rts)

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  • Dienstag, 13. November 2018
  • Personalie
    Telecom Italia feuert Firmenchef

    Nach monatelangem Hin und Her muss der Chef der angeschlagenen Telecom Italia (TIM), Amos Genish, nun doch seinen Hut nehmen. Der Konzern gab bekannt, Genish werde das Unternehmen verlassen. Bereits am kommenden Sonntag will sich die Führungsspitze treffen, um einen Nachfolger zu benennen. Genish war erst im vergangenen Jahr zu dem früheren Staatsmonopolisten gestoßen, der sich mitten im Umbruch befindet und unter den Dauerstreitigkeiten der Anteilseigner Vivendi und dem Fonds Elliott leidet. Vivendi kritisierte denn auch die Entlassung des Firmenchefs, der sich auf Geschäftsreise in Südkorea befindet. Zuletzt war sich Genish wohl uneins mit Elliott über eine mögliche Trennung von der Festnetzsparte. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Tom Tailor macht Verlust

    Der Modekonzern Tom Tailor ist im dritten Quartal bei schwächeren Margen und weniger Umsatz unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Nach eigenen Angaben hatte der Hamburger Modekonzern und -einzelhändler - wie viele Konkurrenten - während des langen heißen Sommers einen erheblichem Rückgang der Kundenfrequenz sowie Rabattaktionen seit August zu verkraften. Aufgrund der Gewinneinbußen in Kombination mit einem laufenden Investitionsprogramm rutschte der freie Cashflow weiter ins Minus. Zudem läuft die Restrukturierung der Marke Bonita langsamer als erwartet. Im dritten Quartal ergab sich bei der Tom Tailor Holding SE nach Steuern ein Verlust von 284.000 Euro nach einem Gewinn von 7,4 Millionen im Vorjahr. Für die Tom-Tailor-Aktionäre ergab sich netto ein Verlust von 1,29 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 6,31 Millionen. Je Aktie betrug der Verlust 0,03 Euro, nach einem Gewinn von 0,19 Euro. (DJ)

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  • Konzernbilanz
    Gewinneinbruch bei United Internet

    Der Telekommunikations- und Internetdienstleister United Internet hat in den ersten neun Monaten einen Gewinneinbruch verbucht. Der Konzern mit den Marken 1&1, GMX und Web.de machte von Januar bis September für die eigenen Aktionäre 57,1 Millionen Euro Gewinn und damit nur noch rund ein Zehntel so viel wie ein Jahr zuvor, wie das im MDax notierte Unternehmen in Montabaur mitteilte. Das lag unter anderem daran, dass United Internet sich vor einem Jahr knapp 304 Millionen Euro Sonderertrag aus der Drillisch-Übernahme gutschreiben konnte, in diesem Jahr aber eine Wertminderung auf die Beteiligung an der Kabelgesellschaft Tele Columbus von 216 Millionen Euro anfiel. Bereinigt um diverse Sondereffekte ging der Gewinn je Aktie um neun Cent auf 1,37 Euro zurück, weil United Internet mehr Gewinn an den Finanzinvestor und Minderheitsgesellschafter Warburg Pincus sowie an Drillisch-Aktionäre abführen muss. Der Umsatz kletterte in den ersten neun Monaten auf 3,82 Milliarden Euro. Das war ein Plus von 10,2 Prozent, wenn der Konzern in dieser Form schon vor einem Jahr bestanden hätte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg nach dieser Rechnung um 10,5 Prozent auf 874,6 Millionen Euro. (dpa)

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  • Schuldenkrise
    S&P stuft Argentinien-Rating tiefer in "Ramsch"-Bereich

    Die Ratungagentur S&P hat das langfristige Kreditwürdigkeit für Argentinien gesenkt. Sie nahm ihre Bewertung um eine Stufe auf "B" zurück, womit das Land tiefer in den "Ramsch"-Bereich zurückfällt und Anlagen als hochspekulativ gelten. Der Ausblick wurde auf "stabil" gesetzt. Die Herabstufung auf "B" spiegele die Erosion des argentinischen Wirtschaftswachstums, die steigende Inflation und die zunehmende Verschuldung wider, erklärte S&P. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte jüngst beschlossen, dem krisengeschüttelten Land stärker unter die Arme zu greifen. Argentiniens Präsident Mauricio Macri hatte den IWF um Hilfe gebeten und sich im Gegenzug zu härteren Einsparungen verpflichtet. Die Regierung in Buenos Aires steht unter Druck, da die Landeswährung seit Jahresbeginn etwa die Hälfte ihres Wertes verloren hat. (rts)

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  • Unternehmen
    Pinterest strebt an die Börse

    Die Foto-Community Pinterest strebt an die Börse. Mit dem Geld daraus wolle das Unternehmen weiter in maschinelles Lernen und visuelle Suchtechnologien investieren, sagte Firmengründer und Firmenchef Ben Silbermann dem "Handelsblatt". Zum konkreten Zeitpunkt für den Schritt wollte er sich nicht äußern. Dieser hänge aber von den drei Faktoren Wachstum, Team und Berechenbarkeit der Geschäftsentwicklung ab. Pinterest hat nach eigenen Angaben 250 Millionen Nutzer weltweit. (rts)

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