Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 08. März 2018
  • Kapitalmarkt

    Brüssel will Öko-Geldanlage fördern

    Umweltfreundliche Geldanlagen und Investitionen sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig stärker unterstützt werden. Geplant sei etwa ein EU-Label für grüne Finanzprodukte, teilte die Brüsseler Behörde mit. Zudem könnten unter Umständen etwa die Kapitalanforderungen für Banken gelockert werden, wenn sie Kredite für nachhaltige Projekte vergeben. Konkrete Gesetzesvorschläge sollen in den kommenden Monaten folgen. Diesen müssten die EU-Staaten und das Europaparlament noch zustimmen. (dpa)

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  • Mittwoch, 26. September 2018
  • Konjunktur
    Tschechische Notenbank hebt Zinsen erneut an

    Die Tschechische Nationalbank hat ihre Geldpolitik wegen einer möglichen Überhitzung der Wirtschaft abermals gestrafft. Der Leitzins werde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,50 Prozent erhöht, teilte die Notenbank mit. Die Währungshüter in Prag hoben das Niveau damit schon zum fünften Mal seit dem Sommer 2017 an. Keine andere Notenbank in Europa dreht derzeit schneller an der Zinsschraube. Die Prager Zentralbank will verhindern, dass die Konjunktur im Land heißläuft. Im vergangenen Jahr war die tschechische Wirtschaft vergleichsweise stark gewachsen. (dpa)

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  • Rechtsstreit
    Infineon blockt Kartellstrafe vorerst ab

    Der Chiphersteller Infineon muss eine Kartellstrafe im Zusammenhang mit Smartcard-Chips in Höhe von 83 Millionen Euro zunächst nicht zahlen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) verwies den Fall an die Vorinstanz zurück und folgte damit einer Empfehlung des Generalanwaltes vom April. Das Gericht der Europäischen Union muss nun noch einmal prüfen, ob die Geldbuße in der Höhe angemessen ist. Die EU-Kommission hatte 2014 gegen Infineon und weitere Hersteller von Smartcard-Chips wegen wettbewerbswidriger Absprachen Kartellstrafen von rund 138 Millionen Euro verhängt. Infineon sollte dabei den Löwenanteil zahlen. Der Münchner Dax-Konzern und der niederländische Wettbewerber Philips hatten dagegen geklagt, waren in der ersten Instanz allerdings gescheitert. In der zweiten Instanz folgte der EuGH der Beschwerde von Infineon. (DJ)

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  • Konjunktur
    Schlechte Stimmung bei Frankreichs Verbrauchern

    Die Stimmung der französischen Konsumenten ist so schlecht wie seit fast zweieinhalb Jahren nicht mehr. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im September überraschend um zwei Zähler auf 94 Punkte, wie das Statistikamt Insee mitteilte. Damit liegt der Indikator klar unter seinem langfristigen Durchschnittswert von 100.  Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 97 Zähler gerechnet. Die Franzosen bewerteten ihre persönlichen finanziellen Aussichten pessimistischer als zuletzt. Auch die höhere Inflation, die von steigenden Ölpreisen geschürt wird, schlug sich negativ auf das Verbrauchervertrauen nieder. (rts)

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  • Tourismus
    Tui drängt in neue Märkte

    Der Reisekonzern Tui will seine Geschäfte künftig auch auf Kunden in den USA und China ausweiten. "Die Tui wird ein globaler Internetkonzern", sagte Vorstandschef Fritz Joussen dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz". "Wir gehen mit unserem Angebot nach China und in die USA." Dazu werde das Unternehmen dort aber keine Reisebüros aufmachen. "Auch in vielen europäischen Ländern verkaufen wir die Reisen heute schon weitgehend online", sagte der Manager. Joussen hat den Konzern mit Sitz in Hannover von einem Reisehändler zu einem integrierten Anbieter mit immer mehr eigenen Hotels, Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen umgebaut, auch um sich der scharfen Konkurrenz durch Online-Reiseportale zu erwehren. (dpa)

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  • Personalie
    Hellofresh-Manager führt künftig Scout24

    Kleinanzeigen statt Lebensmittelpakete: Der neue Vorstandschef des Internet-Anzeigenportals Scout24 kommt von Hellofresh. Tobias Hartmann löst spätestens zum 1. Januar Scout24-Chef Greg Ellis ab, wie sein neuer Arbeitgeber mitteilte. Der 46 Jahre alte Hartmann ist bei dem Berliner Lebensmittel-Versender bisher für das Amerika-Geschäft zuständig. Zuvor hatte er für den US-E-Commerce-Konzern Radial und das Kundenbindungs-Programm "Payback" gearbeitet. Der Australier Ellis, der Scout24 ("ImmobilienScout", "Autoscout") 2015 an die Börse gebracht hatte, hatte kürzlich seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen angekündigt. (rts)

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