Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 13. Januar 2018
  • Steuern

    CDU: Abgeltungssteuer auf Dividenden bleibt

    Union und SPD wollen an der Besteuerung von Dividenden mit 25 Prozent Abgeltungssteuer festhalten. Das stellte der CDU-Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg nach dem Abschluss der Sondierungsgespräche im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" klar: "Dividenden werden bereits auf Unternehmensebene besteuert. Deshalb bleibt es bei der Abgeltung", sagte der Chef der CDU-Landesgruppe Niedersachsen. Auch Gewinne beim Verkauf von Aktien sollten weiterhin der Abgeltungssteuer unterliegen, sagte CDU-Haushaltspolitiker Ralph Brinkhaus der "NOZ". Brinkhaus hatte in der Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern an den Sondierungsgesprächen teilgenommen. Die Unterhändler von SPD und Union hatten sich in ihrem Ergebnispapier nicht dazu geäußert, ob Dividenden und Veräußerungsgewinne künftig anders besteuert werden sollen. Union und SPD hatten sich aber auf eine Abschaffung der Abgeltungssteuer für Zinserträge geeinigt. Diese würden dann wieder nach dem individuellen Steuersatz versteuert. (rts)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Autobau
    Opel beschert PSA Absatzplus

    Die Übernahme von Opel sorgt bei der französischen PSA-Gruppe für steigende Verkaufszahlen. Der PSA-Konzern mit den Kernmarken Peugeot und Citroën verkaufte im vergangenen Jahr 3,63 Millionen Fahrzeuge, das war ein Plus von gut 15 Prozent. PSA bleibt demnach der zweitgrößte französische Autohersteller hinter Renault. Der Absatz in China und Südostasien brach um gut 37 Prozent ein. In der Region verkaufte die Gruppe im vergangenen Jahr 387.000 Fahrzeuge. Ausgleichen kann PSA die Verluste durch boomende Geschäfte im Iran. Dort verkaufte die Gruppe 592.000 Fahrzeuge, ein Plus von gut 55 Prozent. PSA hatte Opel und die britische Vauxhall im vergangenen Sommer von dem US-Konzern General Motors (GM) übernommen. Der Kaufpreis betrug 1,3 Milliarden Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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