Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 16. Mai 2018
  • Konjunktur

    Chemieindustrie mit starkem Jahresstart

    Ein starkes erstes Quartal hat die Chemie-Industrie in ihrer optimistischen Prognose bestärkt. In den ersten drei Monaten des Jahres setzte die drittgrößte deutsche Industriebranche mit 51,1 Milliarden Euro rund 5,7 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) berichtete. Die Produktion in den "sehr gut" ausgelasteten Werken sei in der Jahresfrist um 6,7 Prozent gewachsen.

    Trotz zunehmender Unsicherheiten durch die globalen Handelskonflikte, die Brexit-Verhandlungen und die Krisenherde in Nahost blieb der VCI bei seiner Prognose für ein weiteres Rekordjahr mit dann 204 Milliarden Euro Umsatz (+4,5 Prozent). Wegen der guten Wirtschaftslage hat die Industrie zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Im ersten Quartal waren es 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (dpa)

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  • Mittwoch, 19. September 2018
  • Banken
    Danske-Chef tritt zurück

    Der Chef der dänischen Danske Bank hat wegen eines Geldwäsche-Skandals seinen Rücktritt angekündigt. "Es ist klar, dass die Danske Bank versäumt hat, im Falle der möglichen Geldwäsche in Estland ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das bedauere ich zutiefst", teilte Thomas Borgen in einer Erklärung mit. Dänemarks größte Bank senkte zugleich die Erwartungen für den Jahresgewinn auf 16 bis 17 Milliarden dänische Kronen (rund 2,2 Milliarden Euro) von zuvor 18 bis 20 Milliarden Kronen. Sowohl in Dänemark als auch Estland ermitteln Staatsanwälte wegen des Verdachts der Geldwäsche in Estland gegen das Institut. Die Danske Bank hatte bereits Lücken bei ihren Vorkehrungen gegen Geldwäsche in Estland eingestanden. (rts)

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  • Unternehmen
    Schaeffler senkt die Prognose

    Der Zulieferer Schaeffler hat wegen einer erwarteten geringeren Nachfrage seine Ziele für das Autogeschäft gesenkt. Im laufenden Jahr ist demnach - ohne den Einfluss von Wechselkursen - nur noch mit einem Umsatzwachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent zu rechnen, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach mit. Zuvor lag der angepeilte Wert bei 6 bis 7 Prozent. Die Nachfrage China und Europa schwäche sich ab, hieß es zur Begründung. Insgesamt bestätigte Schaeffler aber seine Jahresprognose für 2018: Ziel sei weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzplus zwischen 5 und 6 Prozent. Der Konzern erwartet, dass die gute Entwicklung des Industriegeschäfts die Schwäche in der Auto-Sparte ausgleichen dürfte. (dpa)

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  • Konjunktur
    Schweiz erwartet starkes Wachstum

    Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2018 kräftig angehoben. Die gute internationale Wirtschaftslage kurbele den Außenhandel an, und die Unternehmen investierten kräftig, erklärte die Expertengruppe des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Für 2018 erwarten die Fachleute einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9 (zuvor: 2,4) Prozent. Zugleich bestätigten sie die Wachstumsprognose von 2,0 Prozent für 2019.  "In der Schweiz herrscht Hochkonjunktur", hieß es. "Das BIP ist über mehrere Quartale stark gewachsen, die Beschäftigung zieht an, die Arbeitslosigkeit geht zurück. Besonders schwungvoll hat sich die Industrie entwickelt. Die negativen Risiken überwiegen aber deutlich und bedrohen die internationale Konjunktur." (DJ)

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  • Handel
    Trump handelt "fairen" Handelsdeal mit Südkorea aus

    Die USA und Südkorea haben ihr Handelsabkommen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump komplett neu ausgehandelt. Der neue Vertrag könnte während der laufenden UN-Vollversammlung unterzeichnet werden, sagte Trump. Beide Staaten hatten sich im März darauf verständigt, das Abkommen neu zu fassen, nachdem Trump sich - wie bei anderen Abkommen - über ein zu hohes US-Handelsdefizit im Geschäft mit dem wichtigen südostasiatischen Verbündeten beschwert hatte. "Das Handelsabkommen mit Südkorea wurde komplett neu verhandelt und ist unterschriftsreif", sagte Trump nun. "Es war ein fürchterlicher Deal für die USA, nun ist es ein fairer Deal", fügte der US-Präsident hinzu. Ein südkoreanischer Regierungssprecher sagte, die Unterzeichnung werde möglicherweise in der kommenden Woche stattfinden. Das Vertragswerk könne dann möglicherweise ab Januar kommenden Jahres gelten. (rts)

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  • Geldpolitik
    Japan hält am Minuszins fest

    Japans Zentralbank setzt ihre extrem lockeren Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) nach ihrer zweitägiger September-Sitzung. Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Der sogenannte kurzfristige Einlagensatz liegt weiter bei minus 0,1 Prozent. Das Zinsziel für zehnjährige Staatspapiere beträgt ebenfalls unverändert null Prozent. Größere Kursreaktionen an den Märkten sind nicht zu erwarten: Die Entscheidungen und Zinssätze bewegen sich im Rahmen der Erwartungen. (dpa)

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