Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 11. August 2018
  • Unternehmen

    China springt für Total bei Iran-Deal ein

    Das staatliche chinesische Energieunternehmen CNPC hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Irna den Anteil der französischen Total bei der Erschließung des iranischen Erdgasfeldes South Pars übernommen. Total hatte 2017 den Vertrag für eine Beteiligung an Phase II von South Pars unterzeichnet. Das vereinbarte Anfangsinvestment lag bei einer Milliarde Dollar. Es war das erste große wirtschaftliche Engagement eines westlichen Staates in Iran nach der Aufhebung der Sanktionen infolge des Atomvertrages. Unter Präsident Donald Trump zogen sich die USA aber aus dem Abkommen zurück und verhängten kürzlich neue Sanktionen, von denen auch Total betroffen ist. Das französische Unternehmen hatte erklärt, es werde seine Beteiligung an South Pars zurückziehen, wenn es von den Strafmaßnahmen nicht ausgenommen werde. In diese Lücke springe nun die China National Petroleum Corp (CNPC), die Totals 50,1 Prozent übernehme, meldete Irna unter Berufung auf Mohammad Mostafawi, den Direktor für Investitionen bei der staatlichen iranischen Ölfirma NIOC. Total lehnte eine Stellungnahme dazu ab. CNPC, das bislang mit 30 Prozent an dem Projekt beteiligt ist, bestätigte den Irna-Bericht zunächst nicht. (rts)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Danone nimmt weniger ein

    Belastet von Währungseffekten hat der Nahrungsmittelkonzern Danone im dritten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Trotz guter Geschäfte im Bereich Wasser, in dem die Franzosen deutlich mehr erlösten, sanken die Umsätze. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte die Danone SA. Die Erlöse sanken in den drei Monaten auf Jahressicht um 4,4 Prozent auf 6,19 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte kletterten die Erlöse laut Mitteilung leicht um 1,4 Prozent.Im laufenden Jahr rechnet Danone weiterhin mit einem Wachstum des auf konstanten Wechselkursen basierenden Ergebnisses je Aktie im zweistelligen Bereich. (DJ)

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  • Unternehmen
    Lufthansa verzeichnet 18.000 Flugausfälle in diesem Jahr

    Die Lufthansa hat in diesem Jahr mit zahlreichen Flugausfällen zu kämpfen. "Konzernweit waren es etwa 18.000 – das entspricht einer zweiwöchigen Schließung unseres größten Drehkreuzes in Frankfurt", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt". Rechnerisch wären das pro Tag bislang mehr als 60 gestrichene Verbindungen. Den Ärger der Passagiere verstehe er. "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Hohmeister kündigte dem Blatt zufolge an, die Zahl der Reservemaschinen zu erhöhen. Sie sollen eingesetzt werden, damit es zu weniger Verspätungen kommt. (rts)

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  • Unternehmen
    FMC passt Ziele für 2018 nach unten an

    Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach einem dritten Quartal unter den eigenen Erwartungen die Umsatz- und Gewinn-Ziele für 2018 gesenkt. Das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis werde "aufgrund des unerwartet schwachen Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika und den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in bestimmten Schwellenländern" auf zwei bis drei Prozent (zuvor: fünf bis sieben Prozent) angepasst. Beim Konzernergebnis werde nun währungsbereinigt ein Wachstum auf vergleichbarer Basis von elf bis zwölf Prozent (13 bis 15 Prozent) erwartet, teilte der Dax-Konzern mit. Vorläufigen Zahlen zufolge dürfte der Umsatz im dritten Quartal um rund sechs Prozent auf 4,06 Milliarden Euro zurückgehen und das operative Ergebnis (EBIT) um 13 Prozent auf 527 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das Quartal sollen am 30. Oktober veröffentlicht werden. (rts)

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