Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 13. Januar 2016
  • Konjunktur

    Chinas Exporte gehen langsamer zurück

    Die schwache Nachfrage aus dem Ausland lastet weiterhin auf der chinesischen Wirtschaft. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gingen im abgelaufenen Jahr spürbar zurück. Im Dezember allerdings fiel der Rückgang nicht so stark aus wie befürchtet. Ökonomen gehen trotz eines schwächeren Yuan aber nicht davon aus, dass das Ergebnis im Dezember auf eine deutliche Erholung hindeutet. Auf Dollar-Basis sanken die Ausfuhren im Dezember um 1,4 Prozent. Im November hatte der Rückgang 6,8 Prozent betragen. In Yuan stiegen die Exporte. Die Importe sanken wiederum auf Dollar-Basis um 7,6 Prozent nach 8,7 Prozent in November. Der Handelsbilanzüberschuss stieg im Dezember auf 60,1 Milliarden US-Dollar nach 54,1 Milliarden im November. Aufgrund der schwachen Exporte und der noch schwächeren Importe im vergangenen Jahr kam der Handelsbilanzüberschuss im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 594,5 Milliarden Dollar nach 382,5 Milliarden 2014. Im Gesamtjahr fielen die Exporte um 2,8 Prozent und die Importe um 14,1 Prozent. (DJ)

    +
  • Freitag, 19. Januar 2018
  • Unternehmen
    LBBW beerdigt SachsenLB-Nachfolger

    Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) will die Sachsen Bank - den Nachfolger der in der Finanzkrise übernommenen SachsenLB -  auflösen. Das Institut hatte sich mit US-Hypothekenkrediten verspekuliert und musste gerettet werden. Die LBBW übernahm die von der Schließung bedrohte ostdeutsche Landesbank 2007.

    An der Geschäftsstrategie der LBBW und an den sechs Standorten der Sachsen Bank ändere sich nichts, sagte der Sprecher. Der Name Sachsen Bank verschwindet aber. Für die Rheinland-Pfalz Bank, die ehemalige Landesbank Rheinland-Pfalz, die bereits 2005 von der LBBW geschluckt worden war, gibt es laut "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" ähnliche Überlegungen. (rts)

    +
  • Unternehmen
    Airbus verhandelt neuen A380-Deal

    Airbus verhandelt nach dem Milliardenauftrag von Emirates womöglich auch mit British Airways über den Verkauf mehrerer Superjumbos. Wie das Wirtschaftsportal bloomberg.com unter Berufung auf Insider berichtete, will BA nicht mehr gebrauchte A380 kaufen, sondern neue. Eine Überholung von Maschinen aus zweiter Hand sei dem Unternehmen zu teuer, heißt es. BA betreibt bisher zwölf Exemplare, die je 469 Passagieren Platz bieten.

    Airbus und Emirates hatten am Donnerstag bekanntgegeben, dass die arabische Gesellschaft  bis zu 36 weitere A380 kauft. Damit wurde das weltgrößte Passagierflugzeug vor dem Aus bewahrt. (rts)

    +
  • Konjunktur
    Italiens Notenbank erwartet BIP-Plus wie 2017

    Italiens Wirtschaft wird nach einer Prognose der Notenbank in Rom 2018 in ähnlichem Tempo wachsen wir voriges Jahr. Die Banca d'Italia veranschlagt für 2017 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,4 Prozent. Für das vierte Quartal erwartet sie 0,4 Prozent und damit denselben Zuwachs wie im Sommer. Laut der Notenbank wird auf absehbare Zeit die Binnennachfrage das Wachstum antreiben, auch wenn das Tempo zum Ende des Jahrzehnts etwas nachlassen dürfte.

    Der sozialdemokratische Ministerpräsident Paolo Gentiloni, dessen Mitte-Links-Koalition bei den Parlamentswahlen am 4. März um die Macht bangen muss, hat für 2017 ein Plus beim BIP von 1,5 Prozent angepeilt. Die offiziellen Zahlen werden am 1. März und damit wenige Tage vor den Parlamentswahlen veröffentlicht. (rts)

    +
  • Konjunktur
    US-Konsumenten etwas schlechterer Stimmung

    Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Januar auf 94,4 Punkte von 95,9 Zählern im Dezember, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.

    Die Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage nicht mehr ganz so rosig wie zuletzt, schätzten ihre Aussichten allerdings etwas besser ein. Der private Konsum ist der Eckpfeiler der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft