Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. Juni 2018
  • Konjunktur

    Chinas Handelsüberschuss sinkt deutlich

    Der chinesische Außenhandelsüberschuss ist überraschend gesunken. Nach offiziellen Angaben lag er im Mai bei 24,92 Milliarden Dollar. Experten hatten dagegen mit 31,9 Milliarden nach 28,38 Milliarden Dollar im April gerechnet. Während die Exporte aus der Volksrepublik binnen Jahresfrist um 12,6 Prozent zulegten, wurden 26 Prozent mehr Waren eingeführt. US-Präsident Donald Trump verlangt von China eine Senkung des Handelsüberschusses und droht mit weiteren Zöllen. Die Daten dürften deswegen für die Unterhändler der Volksrepublik gute Nachrichten sein. (rts)

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  • Mittwoch, 14. November 2018
  • Konjunktur
    Gebremstes Wachstum in der Eurozone

    Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im dritten Quartal verlangsamt. Das Statistikamt der EU, Eurostat, bestätigte eine entsprechende erste Schätzung von Ende Oktober. Demnach nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 19 Länder der Währungsunion im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent zu. In den ersten beiden Quartalen war die Wirtschaft noch jeweils um 0,4 Prozent gewachsen. Maßgeblich verantwortlich für die Verlangsamung sind die Zahlen aus Deutschland. Dort sank das BIP um 0,2 Prozent. Neben Deutschland ging demnach lediglich in Litauen die Wirtschaftsleistung zurück. Allerdings lagen die Daten von sechs Euro-Ländern noch nicht vor. Die Berechnung basiert laut Eurostat auf Daten, die 96 Prozent des BIP der Eurozone abdecken. In Italien gab es ein Nullwachstum. Dort erhöht die stagnierende Wirtschaft den Druck auf die Regierung, die ihre Budgetpläne an einen optimistischen Wirtschaftsausblick knüpft. Sie plant in ihrem Haushaltsentwurf für 2019 eine deutlich höhere Neuverschuldung als mit Brüssel vereinbart. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Leoni verzeichnet Gewinneinbruch

    Der Autozulieferer Leoni hat nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität eingeleitet. Das Unternehmen will mit dem Programm seine Wachstumschancen stärker auf die "Ergebnisqualität" ausrichten. Konkrete Maßnahmen wurden bisher nicht mitgeteilt. Den vor rund drei Wochen gesenkten Jahresausblick bestätigte das SDax-Unternehmen. Im dritten Quartal stieg der Umsatz gestützt vom hohen Kupferpreis um 1,5 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern brach um 13 Prozent auf 23 Millionen Euro ein. Das vorläufig gemeldete Ebit von 38 (45) Millionen Euro bestätigte das Unternehmen. Wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht, sank das Nettoergebnis auf 23,4 Millionen von 27,2 Millionen Euro. Der Nürnberger Zulieferer hatte wegen eines schwächeren Automarktes in China und den Auswirkungen aus dem neuen Abgastest die Ziele für dieses Jahr vor kurzem gesenkt. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Deutsche Wohnen hebt den Ausblick an

    Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten neun Monaten 2018 dank steigender Mietern und eine niedrige Leerstandsquote mehr verdient als im Vorjahr. Der Berliner MDax-Konzern hob vor diesem Hintergrund die Prognosen für das Gesamtjahr an. Für die zweite Jahreshälfte rechnet das Unternehmen zudem mit einer weiteren Aufwertung des Immobilienbestands um bis zu 1,5 Milliarden Euro. Per Ende September umfasste das Portfolio der Deutsche Wohnen rund 166.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Wert ("Fair Value") von rund 20,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn kletterte im Zeitraum von Januar bis September von 706 Millionen auf 756,7 Millionen Euro. Die durchschnittliche monatliche Vertragsmiete im Gesamtbestand betrug nach Angaben des Unternehmens zum Stichtag 6,55 Euro je Quadratmeter. Der Leerstand lag weiter bei 1,9 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japans Wirtschaftsmotor stottert

    Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker geschrumpft als erwartet. Eine Reihe von Naturkatastrophen haben die Exporte und den Tourismus belastet, und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging in dem Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September annualisiert um 1,2 Prozent zurück, wie aus den Daten der Regierung hervorgeht. Im Vorquartal legte das BIP um 3 Prozent zu. Analysten hatten für das dritte Quartal mit einem Rückgang von 1 Prozent auf annualisierter Basis gerechnet. Im vergangenen Jahresviertel ging der private Konsum, der fast 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, um 0,1 Prozent zurück. Die Verbraucher seien wegen des schlechten Wetters zu Hause geblieben, und der Preisanstieg bei frischen Lebensmitteln und Energie habe die anderen Konsumausgaben belastet. (DJ)

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