Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. März 2018
  • Konjunktur

    Chinas Industrie zeigt sich robust

    Die Industrieproduktion in China hat in den ersten beiden Monaten des Jahres stärker zugelegt als von Experten erwartet. Der Zuwachs im Januar und Februar betrug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7,2 Prozent, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilte. Die Daten deuteten darauf hin, dass das Wachstum auch im gesamten ersten Quartal solide ausfallen dürfte. Analysten hatten dagegen wegen der Umweltvorgaben der Regierung mit einem Plus von lediglich 6,1 Prozent in den ersten beiden Monaten gerechnet. Peking hat im Kampf gegen den Winter-Smog viele Stahlwerke und andere Fabriken angewiesen, ihren Betrieb einzuschränken oder einzustellen, um die Luftverschmutzung in Grenzen zu halten. Der Umsatz im Einzelhandel legte den Angaben zufolge um 9,7 Prozent zu. Volkswirte hatten mit 9,8 Prozent gerechnet. Die Investitionen stiegen um 7,9 Prozent. Hier waren 7,0 Prozent erwartet worden. (rts)

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  • Sonntag, 17. Juni 2018
  • Unternehmen
    Ex-Carrefour-Chef soll auf Millionenzahlung verzichten

    Die französische Regierung hat den früheren Chef des Supermarktkonzerns Carrefour aufgefordert, auf die mit seinem Rücktritt verbundenen Millionenzahlungen zu verzichten. Erst am Freitag hatte die Hauptversammlung des größten europäischen Einzelhandelskonzerns die Auszahlung von 13 Millionen Euro an Ex-Chef Georges Plassat beschlossen. "Wenn man an der Spitze einer Firma gescheitert ist, und das ist hier der Fall, dann geht man nicht mit 13 Millionen Euro nach Hause", sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux dem TV-Sender "France 3". Dass Plassat auf vier Millionen für die Zusage, nicht zur Konkurrenz zu wechseln, verzichte, sei "bei einem 69-jährigen ein Witz". Er solle auf das ganze Paket verzichten. Plassats Nachfolger Alexandre Bompard hat inzwischen Stellenstreichungen und die Schließung von Standorten angekündigt. (rts)

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  • Unternehmen
    Post hält vorerst an Streetscooter fest

    Auch nach der Ablösung des zuständigen Vorstandsmitglieds Jürgen Gerdes will die Deutsche Post an ihrem Elektro-Lieferwagen Streetscooter festhalten. Der von Gerdes vorangetriebene Elektrotransporter werde vorerst weiter von der Post produziert. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Konzernchef Frank Appel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es bleibe aber dabei, dass die Post auf Dauer kein Autohersteller sein wolle. Es gebe alle möglichen Optionen für die Sparte. Neben einem Börsengang komme auch ein Verkauf an strategische Investoren oder die Beteiligung von Partnern infrage. (rts)

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  • Unternehmen
    Frankreich droht GE mit Geldstrafe

    Die französische Regierung droht dem US-Konzern General Electric mit einer Geldstrafe, falls er bei der 2015 übernommenen Alstom-Energiesparte weniger neue Jobs schafft als vereinbart. GE hatte beim Kauf der Sparte angekündigt, bis Ende 2018 insgesamt 1000 Stellen zu schaffen. In der vergangenen Woche informierte GE-Chef John Flannery den französischen Finanzminister Bruno Le Maire, dieses Ziel sei wegen schwieriger Marktbedingungen inzwischen außer Reichweite. Bis Ende April lag der Stellenzuwachs dem Finanzministerium zufolge bei 323. Nach der Übernahmevereinbarung muss GE 50.000 Euro je nicht geschaffenen Job zahlen, wenn das Ziel verfehlt wird. Das wären in diesem Fall fast 34 Millionen Euro Strafe. "Strafen müssen ein Zeichen setzen", sagte ein Regierungssprecher dem Sender France 3. (rts)

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