Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Unterhaltung

    Chinesen übernehmen US-Kinomarkt

    Das chinesische Unterhaltungskonglomerat Dalian Wanda steigt mit einem Zukauf in den USA zum größten Betreiber von Kinos in den USA und der Welt auf. Wanda ist in den Vereinigten Staaten bereits mit ihrer Tochter AMC Entertainment unterwegs. Nun kommt die Kinokette Carmike Cinemas hinzu. AMC bietet 30 US-Dollar je Aktie für den Wettbewerber, was inklusive Schulden einen Kaufpreis von 1,1 Milliarden US-Dollar ergibt, wie die Wanda-Tochter mitteilte. Der Preis enthält einen Aufschlag auf den letzten Aktienkurs von Carmike von knapp 20 Prozent. AMC war bereits die zweitgrößte Kinokette der USA, Carmike kam auf Rang vier. Beide zusammen verdrängen die Regal Entertainment Group von Spitzenplatz der amerikanischen Kinoketten. AMC gehört seit 2012 zu Wanda. Damals hatten die Chinesen das US-Unternehmen für 2,6 Milliarden US-Dollar gekauft. (DJ)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

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  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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