Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. August 2018
  • Unternehmen

    Commerzbank setzt stärker auf Privatkunden

    Die Commerzbank will das Geschäftsvolumen mit Privatkunden stärker ausbauen als bisher geplant. So möchte das Institut seine für 2020 ausgegeben Ziele erreichen. Im Privatkundengeschäft stünden die Gewinnmargen im Kredit- und Wertpapiergeschäft aktuell unter Druck, sagte Vorstand Michael Mandel dem "Handelsblatt" laut Vorabbericht. "Das bedeutet, dass wir unser Geschäftsvolumen deutlicher steigern müssen, um unsere Ertragsziele zu erreichen. Konkret: Wir wollen mehr Assets reinholen und die zum Teil niedrigen Margen so kompensieren." Bis 2020 will die Commerzbank 14 Millionen Privatkunden in Deutschland haben, zwei Millionen mehr als 2016. Dieses Ziel bleibe unverändert, hatte Finanzchef Stephan Engels am Dienstag bei Vorlage der Quartalszahlen gesagt. Auch die anderen Mittelfristziele tasteten die Frankfurter nicht an. Engels gestand jedoch ein, dass das Ziel eines Konzernertrags von 9,8 Milliarden Euro im Jahr 2020 ambitioniert bleibe. (rts)

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  • Montag, 10. Dezember 2018
  • Unternehmen
    Zalando prüft Einstieg in Geschäft mit Heimtextilien

    Der Online-Modehändler Zalando erwägt den Ausbau seines Sortiments um Heimtextilien wie Bettwäsche oder Decken. "Potenzial sehen wir beispielsweise noch im Bereich Heimtextilien und Heimausstattung, auch wenn wir noch keine konkreten Pläne dazu ausgearbeitet haben", sagte Mitgründer und Vorstandsmitglied David Schneider der "Welt". Generell schaue sich Zalando nicht nur neue Märkte oder Produktkategorien an, vielmehr solle das Plattform-Geschäft mit anderen Händlern ausgeweitet werden. Zum Geschäftsverlauf im Schlussquartal 2018 äußerte sich der Manager vorsichtig optimistisch. Schneider rechnet damit, dass wegen des langen Sommers in diesem Jahr ausgebliebene Verkäufe von Winterkleidung nachgeholt werden. Im dritten Quartal war Zalando mit 11,7 Prozent schwächer gewachsen als zuvor, zudem fuhr der MDax-Konzern im laufenden Geschäft einen Verlust von fast 40 Millionen Euro ein. (dpa)

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