Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Januar 2017
  • Unternehmen

    Conti kooperiert mit Nexteer

    Continental baut das Zukunftsgeschäft um das autonome Fahren mit einer Kooperation aus. Der Dax-Konzern hat mit dem US-Automobilzulieferer Nexteer ein Gemeinschaftsunternehmen angekündigt, das sich auf elektronische Lenk- und Bremssysteme für Anwendungen des automatisierten Fahrens konzentrieren soll. Beide Firmen sollen mit je 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sein. Neexter zählt unter anderem BMW, Ford, General Motors, Toyota oder Volkswagen zu seinen Kunden und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. In den ersten sechs Monaten 2016 hatte die Nexteer Automotive den Umsatz auf gut 1,9 Milliarden US-Dollar gesteigert. Im Vordergrund der Kooperation stehen laut Conti Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, insbesondere die Konstruktion und Prototypenfertigung. (DJ)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Unternehmen
    SLM Solutions dampft Jahresausblick ein

    Der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions Group hat wegen verschobener Auslieferungen seine Jahresprognose deutlich reduziert. Statt 110 bis 120 Millionen Euro werde der Umsatz 2017 nur 90 Millionen erreichen, teilte das Lübecker Unternehmen mit. Die bereinigte Ebitda-Marge werde einstellig ausfallen, statt 10 bis 13 Prozent zu erreichen. Entsprechend werde auch die Personalaufwandquote steigen statt sinken. Wesentliche Ursache für die Anpassungen sind kundenseitige Verschiebungen der Auslieferungstermine in das nächste Geschäftsjahr, die dem Erreichen der ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr 2017 entgegenstehen. (DJ)

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  • Arbeitskampf
    Streik bei Amazon am "Black Friday"

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. An den Arbeitsniederlegungen am "Black Friday" beteiligen sich laut Verdi Beschäftigte an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Seit 2013 liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit dem Internetversandhändler. (dpa)

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