Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. März 2018
  • Banken

    Credit-Suisse-Chef will durchhalten

    Der Chef der Credit Suisse, Tidjane Thiam, will auch nach mehreren Verlustjahren in Folge nicht hinwerfen. "Für mich persönlich ist es ein Privileg, Credit Suisse zu führen, und das werde ich auch weiterhin tun", sagte er der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". Auf die Frage, wie er sich die Credit Suisse in fünf Jahren vorstelle, sagte Thiam, die Bank werde eine enorm starke Kapitalbasis haben, die Risiken würden auf ein Minimum gesunken sein und die Bank werde Kunden in der Schweiz und in der ganzen Welt helfen, ihr Geschäft zu entwickeln. Nach drei Jahren mit tiefroten Zahlen steuert die zweitgrößte Bank der Schweiz dank Fortschritten beim Konzernumbau 2018 erstmals wieder auf einen Gewinn zu. (rts)

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  • Sonntag, 17. Juni 2018
  • Unternehmen
    Ex-Carrefour-Chef soll auf Millionenzahlung verzichten

    Die französische Regierung hat den früheren Chef des Supermarktkonzerns Carrefour aufgefordert, auf die mit seinem Rücktritt verbundenen Millionenzahlungen zu verzichten. Erst am Freitag hatte die Hauptversammlung des größten europäischen Einzelhandelskonzerns die Auszahlung von 13 Millionen Euro an Ex-Chef Georges Plassat beschlossen. "Wenn man an der Spitze einer Firma gescheitert ist, und das ist hier der Fall, dann geht man nicht mit 13 Millionen Euro nach Hause", sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux dem TV-Sender "France 3". Dass Plassat auf vier Millionen für die Zusage, nicht zur Konkurrenz zu wechseln, verzichte, sei "bei einem 69-jährigen ein Witz". Er solle auf das ganze Paket verzichten. Plassats Nachfolger Alexandre Bompard hat inzwischen Stellenstreichungen und die Schließung von Standorten angekündigt. (rts)

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  • Unternehmen
    Post hält vorerst an Streetscooter fest

    Auch nach der Ablösung des zuständigen Vorstandsmitglieds Jürgen Gerdes will die Deutsche Post an ihrem Elektro-Lieferwagen Streetscooter festhalten. Der von Gerdes vorangetriebene Elektrotransporter werde vorerst weiter von der Post produziert. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Konzernchef Frank Appel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es bleibe aber dabei, dass die Post auf Dauer kein Autohersteller sein wolle. Es gebe alle möglichen Optionen für die Sparte. Neben einem Börsengang komme auch ein Verkauf an strategische Investoren oder die Beteiligung von Partnern infrage. (rts)

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  • Unternehmen
    Frankreich droht GE mit Geldstrafe

    Die französische Regierung droht dem US-Konzern General Electric mit einer Geldstrafe, falls er bei der 2015 übernommenen Alstom-Energiesparte weniger neue Jobs schafft als vereinbart. GE hatte beim Kauf der Sparte angekündigt, bis Ende 2018 insgesamt 1000 Stellen zu schaffen. In der vergangenen Woche informierte GE-Chef John Flannery den französischen Finanzminister Bruno Le Maire, dieses Ziel sei wegen schwieriger Marktbedingungen inzwischen außer Reichweite. Bis Ende April lag der Stellenzuwachs dem Finanzministerium zufolge bei 323. Nach der Übernahmevereinbarung muss GE 50.000 Euro je nicht geschaffenen Job zahlen, wenn das Ziel verfehlt wird. Das wären in diesem Fall fast 34 Millionen Euro Strafe. "Strafen müssen ein Zeichen setzen", sagte ein Regierungssprecher dem Sender France 3. (rts)

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