Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 21. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Daimler steht vor Motorrad-Zukauf

    Daimler steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz davor, Anteile des italienischen Motorradbauers MV Agusta zu kaufen. Die Verhandlungspartner seien sich in den meisten Punkten einig, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Demnach will der Stuttgarter Konzern bis zu 25 Prozent übernehmen, die 30 Millionen Euro kosten dürften. Die Chancen dafür stünden bei 90 Prozent. Details wollen die Unternehmen der "SZ" zufolge bis Anfang November bekanntgeben. Daimler selbst habe sich nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht. Im Jahr 2012 hatte der Daimler-Konkurrent Audi  die italienische Motorrad-Kultmarke Ducati übernommen. (rts)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Übernahmen
    Kartellamt durchkreuzt Fusionspläne von Eventim

    Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim darf die Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists nicht übernehmen. Das Bundeskartellamt untersagte die im Frühjahr angekündigte Übernahme. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Veranstalter von Konzerten oder Tourneen sind auf CTS ebenso angewiesen wie Vorverkaufsstellen, die Tickets vertreiben wollen", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt in Bonn.

    Zudem besitze CTS eine sehr starke Marktstellung beim Ticketvertrieb über den eigenen Online-Shop und habe bereits in der Vergangenheit verschiedene Veranstalter in seine Konzernstruktur integriert. Durch den Kauf von Four Artists würde CTS Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen, hieß es weiter. (dpa)

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  • Konjunktur
    Verbraucher halten UK-Wirtschaft in Schwung

    Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstum im Sommerquartal dank kauffreudiger Verbraucher leicht beschleunigt. Trotz der Brexit-Unsicherheiten legte das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt in London mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im zweiten Quartal lag das BIP-Plus bei 0,3 Prozent. Allerdings wachsen andere Industrienationen deutlich schneller: Deutschland schaffte zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent, die USA von 0,7 Prozent und die Eurozone von 0,6 Prozent. Obwohl die steigende Inflation in Großbritannien im Zuge des Votums für einen EU-Austritt die Kaufkraft drückt, zogen die Konsumausgaben auf der Insel mit 0,6 Prozent so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und erwiesen sich damit als Konjunkturstütze. (rts)

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