Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 15. September 2018
  • Unternehmen

    Demo gegen Jobabbau bei Enercon

    Gegen die geplanten Entlassungen beim Windkraftanlagen-Hersteller Enercon haben im ostfriesischen Aurich Hunderte Menschen demonstriert. Wie die IG Metall im Bezirk Küste mitteilte, forderten sie das Unternehmen auf, sich auf Gespräche mit der niedersächsischen Landesregierung und mit der Gewerkschaft einzulassen. Laut Gewerkschaft gab es rund 500 Teilnehmer der Kundgebung, die Polizei ging von etwa 300 aus. "Durch staatliche Unterstützung hat es das Unternehmen zu Reichtum gebracht. Jetzt muss es auch etwas für die Beschäftigten tun", sagte der Geschäftsführer der IG Metall Leer-Papenburg, Thomas Gelder. Gelder zufolge befürchtet die Gewerkschaft, dass mehr Menschen ihren Job verlieren könnten als bisher geplant. Enercon will Verträge mit Zulieferern reduzieren und bundesweit 835 Stellen streichen. Als Grund hatte das Unternehmen rückläufige Aufträge genannt. Man wolle sich stärker international ausrichten. (dpa)

    +
  • Sonntag, 18. November 2018
  • Mitbestimmung
    IG Metall wertet Betriebsratswahlen aus

    Trotz gesunkener Beteiligung sieht sich die IG Metall durch die Betriebsratswahlen in ihren Branchen gestärkt. "Wir sind gut aufgestellt", sagte der Funktionsbereichsleiter Betriebspolitik, Rudolf Luz. Nach seinen Angaben wurden bis Ende Mai in gut 10.000 Betrieben neue Arbeitnehmervertretungen gewählt, wobei die Wahlbeteiligung um 3,6 Punkte auf 66,3 Prozent gesunken sei. Die Zahl der Beschäftigten in mitbestimmten Betrieben sei jedoch um 150.000 auf 3,45 Millionen angestiegen. Neben der Metall- und Elektroindustrie gehören auch die Branchen Stahl, Textil sowie Holz und Kunststoff zum Organisationsbereich der IG Metall. Nach Einschätzung der Gewerkschaft gibt es in diesem auch rund 4000 Betriebe ohne betriebliche Arbeitnehmervertretung. (dpa)

    +
  • Samstag, 17. November 2018
  • Unternehmen
    Pfizer erhöht Preise nach Streit mit Trump

    Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit Pharmaherstellern über die Medikamentenpreise könnte in eine neue Runde gehen. Der Pfizer-Konzern kündigte Preisanhebungen auf dem heimischen US-Markt für Januar an. Betroffen sind demnach 41 Arzneimittel, was rund zehn Prozent des Pfizer-Gesamtangebots entspricht. Im Juli hatte das Unternehmen eine Preiserhöhungsrunde nach Intervention Trumps aufgeschoben. Trump erklärte damals per Twitter, Pfizer solle sich schämen, und drohte eine Reaktion der Regierung an. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft