Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 24. Juli 2017
  • Unternehmen

    Deutsche Bahn erwartet Umsatzrekord

    Die Deutsche Bahn profitiert von der weltweit robusten Konjunktur und erhöht ihre Umsatz- und Gewinnziele für 2017. Der Konzern erwarte nun einen Rekordumsatz von 42,7 Milliarden, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus dem Umfeld des Aufsichtsrats erfuhr. Bisher war der Staatskonzern von 41,5 Milliarden Euro ausgegangen. Auch beim Betriebsgewinn ist man demnach etwas optimistischer: Jetzt werden den internen Planungen zufolge 2,2 Milliarden Euro als Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erwartet. Zuvor waren in der Planung gut 2,1 Milliarden verankert. Die Zuversicht fußt auf den Zahlen für das erste Halbjahr: So hat das Unternehmen den Angaben zufolge bis Ende Juni etwas über 21 Milliarden Euro erlöst und einen Betriebsgewinn von 1,18 Milliarden Euro erzielt. (rts)

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  • Freitag, 15. Dezember 2017
  • Unternehmen
    H&M kündigt Schließungen an

    Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Läden schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Ladenportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde. Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden. H&M hat im Schlussquartal Einbußen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet. Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken um 4 Prozent auf 50,4 Milliarden schwedische Kronen (rund 5,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit 53,9 Milliarden Kronen gerechnet. (dpa)

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  • Banken
    Russische Notenbank rettet nächstes Geldhaus

    In Russland rettet die Zentralbank einem Insider zufolge das nächste strauchelnde Geldinstitut vor dem Aus. Dabei gehe es um die Promsvyazbank, die zu den größten privatwirtschaftlichen Kreditgebern des Landes gehöre. Demnach stellte die Notenbank deren Eigentümer zuvor vor die Wahl: Entweder sie schießen dem Geldhaus 100 Milliarden Rubel (rund 1,45 Milliarden Euro) frisches Geld zu, um dessen Kapitalbasis zu stärken - oder die Notenbank übernimmt. Nach dem Standardprozedere würde das Institut zunächst vorübergehend der Notenbank unterstellt, anschließend bekäme es Hilfsgelder aus einem speziellen Fonds der Notenbank zugeschossen. Die Notenbank und auch ein Vertreter der Promsvyazbank wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Im September hatte die Zentralbank bereits die B&N Bank gerettet, das gemessen an der Bilanzsumme zwölftgrößte Geldinstitut Russlands. Kurz zuvor hatte die Zentralbank der strauchelnden Großbank Otkritie unter die Arme gegriffen. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Japans Industrie hellt weiter auf

    Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie hat sich im fünften Quartal in Folge verbessert und ist so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus einer Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10.000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im Dezember um weitere 3 Punkte im Vergleich zum September auf jetzt plus 25. Ein positiver Index im Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Unternehmen des Landes weiter bei plus 23. Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, die weiterhin vom Exportmotor abhängt, zwar teils Rekordgewinne beschert. Die privaten Haushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, bekommen davon laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel zu spüren. Sie halten ihr Geld weiter zusammen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Oracle übertrifft Erwartungen und enttäuscht dennoch

    Der SAP-Rivale Oracle hat Gewinn und Umsatz im vergangenen Geschäftsquartal deutlich gesteigert. In den drei Monaten bis Ende November kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um zehn Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse wuchsen um sechs Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar.

    Obwohl die Prognosen der Analysten damit übertroffen wurden, sank die Aktie nachbörslich um über vier Prozent. Trotz eines starken Umsatzwachstums um 44 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar entwickelte sich das Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet schwächer als erwartet. Oracle entwickelt Unternehmens-Software und Datenbanken. Seit der Übernahme von Sun Microsystems stellt der Konzern auch leistungsstarke Rechner her. (dpa)

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