Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. Januar 2016
  • Unternehmen

    Deutsche Bank-Vorstand bekommt keinen Bonus

    Der Vorstand der Deutschen Bank wird für 2015 keinen Bonus bekommen. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen, sagte Vorstandschef John Cryan auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Für ihn sei das angesichts der anhaltenden Aufräumarbeiten bei Deutschlands größtem Geldhaus keine Überraschung. Er selbst fühle sich "persönlich verantwortlich" für den Verlust von fast sieben Milliarden Euro 2015.

    Nach Cryans Worten muss sich auch die Belegschaft auf spürbare Einschnitte bei den Boni einstellen. Das sei "hoffentlich nicht zu demotivierend" für die Mitarbeiter. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die endgültige Entscheidung wird Anfang März erwartet. Nach Angaben aus Finanzkreisen ist der Prämientopf für 2015 in einigen Abteilungen um bis zu 30 Prozent geschrumpft. (rts)

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  • Dienstag, 21. November 2017
  • Konjunktur
    US-Immobilienmarkt nimmt Fahrt auf

    Der Eigenheimsabsatz in den USA ist im Oktober weit stärker angezogen als erwartet. Die Verkäufe von Bestandsimmobilien legten zum Vormonat um 2,0 Prozent auf eine Jahresrate von 5,48 Millionen zu, wie der Immobilienmakler-Verband NAR mitteilte. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Die gute Konjunkturlage wirke sich positiv auf die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt aus, hieß es. Allerdings sorgt das relativ knappe Angebot für steigende Preise. (rts)

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  • Konjunktur
    Chicago-Fed hebt den Daumen

    Die Wirtschaftsaktivität in den USA hat im Oktober spürbar angezogen. Der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) stieg auf einen Stand von plus 0,65, wie die Federal Reserve Bank of Chicago mitteilte. Für den September wurde der Indexstand auf plus 0,36 revidiert, nachdem zunächst ein Wert von plus 0,17 genannt worden war. Ein CFNAI von Null signalisiert ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau. Weist der Index einen negativen Stand auf, deutet dies auf eine Expansion unterhalb des historischen Trendniveaus hin, ein positiver Wert zeigt ein darüber liegendes Wachstum an. (DJ)

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  • Flughafen
    Airport-Chef verspricht Job-Effekte

    Der geplante Ausbau des künftigen Hauptstadtflughafens bringt nach Erwartung des Betreibers zahlreiche neue Arbeitsplätze. An den Altflughäfen Tegel und Schönefeld arbeiteten aktuell 21.000 Menschen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Im Jahr 2035 könnten es einem Gutachten zufolge 55.000 bis 65.000 sein. Lütke Daldrup plant, den Standort BER in Schönefeld bis 2030 auf 48 Millionen Passagiere im Jahr zu erweitern, bis 2040 auf 55 Millionen. Derzeit liegt die Kapazität im alten Schönefelder Terminal bei etwa 13 Millionen Passagieren pro Jahr. Im neuen BER-Terminal sind es laut Planung rund 22 Millionen. Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafen liegt mittlerweile bereits mehrere Jahre hinter dem Zeitplan. Ein neuer Starttermin soll noch in diesem Jahr festgelegt werden. (dpa)

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  • Banken
    Deutsche Bank weiter systemrelevant

    Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums weiterhin als systemrelevant für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. Nach den Kriterien der Prüfer vom internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB), heißt das, dass der Zusammenbruch einer solchen global operierenden und stark mit anderen Instituten vernetzten Geschäftsbank die Wirtschaft weltweit insgesamt ins Wanken bringen könnte. Der FSB stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Nachmittag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. Für die Deutsche Bank ergeben sich daraus konkrete Vorgaben: Banken in dieser Kategorie sind gehalten, einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffers von zwei Prozent auf die Risikopositionen zu halten. (dpa)

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