Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Aktien

    Deutsche-Office-Aktie verschwindet

    Das Immobilienunternehmen Deutsche Office (DO) will sich von der Börse verabschieden. Nach der erfolgreichen Übernahme durch die Konkurrentin Alstria soll die Firma in eine GmbH & Co. KG umgewandelt werden und dann als hundertprozentige Tochter der Hamburger auftreten. Die Hauptversammlung muss die Pläne noch genehmigen, wie DO mitteilte. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte dürfte das Unternehmen dann nicht mehr auf dem Kurszettel stehen. Der Schritt war weithin erwartet worden, denn damit werden Doppelstrukturen beseitigt und Kosten gesenkt. Alstria hatte DO mit Sitz in Köln im vergangenen Juni überraschend über einen Aktientausch übernommen, um ein schlagkräftigeres Unternehmen auf dem kleinteiligen deutschen Büroimmobilienmarkt zu schmieden. Die Übernahme war knapp 800 Millionen Euro schwer. (rts)

    +
  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

    +
  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen