Kurznachrichten

Quartalszahlen Drägerwerk rutscht in die Verlustzone

Schwache Umsätze und der starke Euro haben dem Medizintechnikkonzern Drägerwerk im ersten Quartal tiefrote Zahlen beschert. An der Jahresprognose halten die Lübecker fest, sind allerdings weniger optimistisch als bisher. Trotz des währungsbereinigt um 2,6 Prozent höheren Auftragseingangs ging der Umsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um rund 2,5 Prozent auf 496 Millionen Euro zurück. Nominal schrumpfte das im TecDax gelistete Unternehmen sogar um 7,4 Prozent. Die Einnahmen sanken dabei in allen Regionen. Die Bruttomarge fiel auf 41,4 von 44,9 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der fallende Umsatz, die schwache Marge und die ungünstigen Wechselkurse ließen das EBIT auf minus 40 Millionen Euro einbrechen. Im ersten Quartal 2017 hatte Drägerwerk noch 2,3 Millionen Euro verdient. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen zwar weiterhin ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt 2,0 bis 5,0 Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 4,0 und 6,0 Prozent. (DJ)

Quelle: n-tv.de