Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. April 2018
  • Quartalszahlen

    Drägerwerk rutscht in die Verlustzone

    Schwache Umsätze und der starke Euro haben dem Medizintechnikkonzern Drägerwerk im ersten Quartal tiefrote Zahlen beschert. An der Jahresprognose halten die Lübecker fest, sind allerdings weniger optimistisch als bisher. Trotz des währungsbereinigt um 2,6 Prozent höheren Auftragseingangs ging der Umsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um rund 2,5 Prozent auf 496 Millionen Euro zurück. Nominal schrumpfte das im TecDax gelistete Unternehmen sogar um 7,4 Prozent. Die Einnahmen sanken dabei in allen Regionen. Die Bruttomarge fiel auf 41,4 von 44,9 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der fallende Umsatz, die schwache Marge und die ungünstigen Wechselkurse ließen das EBIT auf minus 40 Millionen Euro einbrechen. Im ersten Quartal 2017 hatte Drägerwerk noch 2,3 Millionen Euro verdient. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen zwar weiterhin ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt 2,0 bis 5,0 Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 4,0 und 6,0 Prozent. (DJ)

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  • Samstag, 21. Juli 2018
  • Rating
    S&P gebt Ausblick für Griechenland

    Die Bonitätswächter von S&P haben den Rating-Ausblick für Griechenland auf "positiv" von "stabil" erhöht. Damit kann das Euro-Land als nächsten Schritt auf eine Höherstufung hoffen. Die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten bleibe zunächst bei "B+", teilten die amerikanischen Bonitätswächter mit. Die Anleihen haben damit weiterhin Ramschstatus. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. Die Agentur begründete den besseren Ausblick mit einer größeren politischen Stabilität und Berechenbarkeit, die Griechenlands Wirtschaft und Banken unterstützen sollten. Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Mit einer Quote von rund 20 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land. (rts)

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