Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 25. Februar 2018
  • Unternehmen

    Dropbox Börsengang soll 500 Millionen einspielen

    Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen. Das Unternehmen aus San Francisco soll an der Technologie-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel "DBX" gelistet werden, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Die Unterlagen enthalten auch die jüngsten Finanzergebnisse von Dropbox. Demnach stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an. Dropbox hat nach eigenen Angaben über 500 Millionen Nutzer in 180 Ländern. Die meisten davon zahlen bislang jedoch nichts für den Speicher-Service. In welcher Preisspanne die Aktien angeboten werden sollen, ist noch unklar, ebenso der genaue Zeitpunkt des Börsengangs.  (dpa)

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  • Sonntag, 17. Juni 2018
  • Unternehmen
    Ex-Carrefour-Chef soll auf Millionenzahlung verzichten

    Die französische Regierung hat den früheren Chef des Supermarktkonzerns Carrefour aufgefordert, auf die mit seinem Rücktritt verbundenen Millionenzahlungen zu verzichten. Erst am Freitag hatte die Hauptversammlung des größten europäischen Einzelhandelskonzerns die Auszahlung von 13 Millionen Euro an Ex-Chef Georges Plassat beschlossen. "Wenn man an der Spitze einer Firma gescheitert ist, und das ist hier der Fall, dann geht man nicht mit 13 Millionen Euro nach Hause", sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux dem TV-Sender "France 3". Dass Plassat auf vier Millionen für die Zusage, nicht zur Konkurrenz zu wechseln, verzichte, sei "bei einem 69-jährigen ein Witz". Er solle auf das ganze Paket verzichten. Plassats Nachfolger Alexandre Bompard hat inzwischen Stellenstreichungen und die Schließung von Standorten angekündigt. (rts)

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  • Unternehmen
    Post hält vorerst an Streetscooter fest

    Auch nach der Ablösung des zuständigen Vorstandsmitglieds Jürgen Gerdes will die Deutsche Post an ihrem Elektro-Lieferwagen Streetscooter festhalten. Der von Gerdes vorangetriebene Elektrotransporter werde vorerst weiter von der Post produziert. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Konzernchef Frank Appel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es bleibe aber dabei, dass die Post auf Dauer kein Autohersteller sein wolle. Es gebe alle möglichen Optionen für die Sparte. Neben einem Börsengang komme auch ein Verkauf an strategische Investoren oder die Beteiligung von Partnern infrage. (rts)

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  • Unternehmen
    Frankreich droht GE mit Geldstrafe

    Die französische Regierung droht dem US-Konzern General Electric mit einer Geldstrafe, falls er bei der 2015 übernommenen Alstom-Energiesparte weniger neue Jobs schafft als vereinbart. GE hatte beim Kauf der Sparte angekündigt, bis Ende 2018 insgesamt 1000 Stellen zu schaffen. In der vergangenen Woche informierte GE-Chef John Flannery den französischen Finanzminister Bruno Le Maire, dieses Ziel sei wegen schwieriger Marktbedingungen inzwischen außer Reichweite. Bis Ende April lag der Stellenzuwachs dem Finanzministerium zufolge bei 323. Nach der Übernahmevereinbarung muss GE 50.000 Euro je nicht geschaffenen Job zahlen, wenn das Ziel verfehlt wird. Das wären in diesem Fall fast 34 Millionen Euro Strafe. "Strafen müssen ein Zeichen setzen", sagte ein Regierungssprecher dem Sender France 3. (rts)

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