Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 25. Februar 2018
  • Unternehmen

    Dropbox Börsengang soll 500 Millionen einspielen

    Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen. Das Unternehmen aus San Francisco soll an der Technologie-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel "DBX" gelistet werden, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Die Unterlagen enthalten auch die jüngsten Finanzergebnisse von Dropbox. Demnach stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an. Dropbox hat nach eigenen Angaben über 500 Millionen Nutzer in 180 Ländern. Die meisten davon zahlen bislang jedoch nichts für den Speicher-Service. In welcher Preisspanne die Aktien angeboten werden sollen, ist noch unklar, ebenso der genaue Zeitpunkt des Börsengangs.  (dpa)

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  • Dienstag, 11. Dezember 2018
  • Unternehmen
    Douglas wächst nur dank Zukäufen

    Der harte Wettbewerb in der Schönheitsbranche macht der Parfümeriekette Douglas zu schaffen. Ohne Zukäufe - also organisch - stagnierte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) bei 2,8 Milliarden Euro, während es im Vorjahr noch ein Plus von gut 3 Prozent gegeben hatte. Die Kette hat eine Einkaufstour hinter sich: In Italien wurden die Kosmetik- und Parfümketten Limoni und La Gardenia mit rund 500 Geschäften übernommen, in Spanien kamen durch Zukäufe weitere 300 Filialen hinzu. In Deutschland wurde der Händler Parfumdreams übernommen, um den eigenen Online-Handel zu stärken. Inklusive der Zukäufe kletterten die Erlöse um 17 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um 6 Prozent auf 376 Millionen Euro. Der deutsche Parfümeriemarkt ist derzeit im Umbruch, neue Konkurrenten machen dem Marktführer Douglas die Kunden streitig. (dpa)

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  • Konjunktur
    Maschinenbau verliert 2019 Schwung

    Deutschlands Maschinenbauer sehen sich trotz handelspolitischer Stürme auf Kurs zu einem Rekordjahr. "Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von fünf Prozent auf den Rekordwert von 228 Milliarden Euro ist ehrgeizig, aber realisierbar", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker. In den ersten zehn Monaten 2018 erzielte die Branche einen Zuwachs von 3,7 Prozent. Die Aussichten für das kommende Jahr beurteilt die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie verhaltener. Angesichts der erwarteten Abkühlung der Weltwirtschaft rechnet der VDMA mit einem preisbereinigten (realen) Produktionsplus von zwei Prozent. Als Risiken nannte Welcker den Handelskonflikt der USA mit China, die Gefahr eines harten Brexits, Sanktionen gegen Russland sowie die Verschuldungskrise Italiens. (dpa)

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  • Übernahme
    Dassault kauft Software-Firma IQMS

    Der französische Software-Entwickler Dassault Systemes verstärkt sich mit einem Zukauf in den USA. Er übernimmt für 425 Millionen US-Dollar das kalifornische Software-Unternehmen IQMS, um damit seine eigene Plattform zu erweitern. Dassault Systemes will den Kaufpreis in bar begleichen. Die Transaktion soll Anfang 2019 abgeschlossen werden. IQMS erzielte 2017 einen Umsatz von rund 56 Millionen Dollar. (DJ)

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  • Dividende
    Aurubis will mehr ausschütten

    Der Kupferkonzern Aurubis stellt für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut eine höhere Dividende in Aussicht. Wie der Hamburger MDax-Konzern mitteilte, will die Geschäftsführung den Aktionären auf der Hauptversammlung am 28. Februar 2019 eine Dividende von 1,55 Euro je Aktie vorschlagen. Für das vorangegangene Geschäftsjahr hatte Aurubis 1,45 Euro je Aktie gezahlt nach 1,25 Euro für das Jahr davor.
    Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 steigerte Aurubis das operative Ergebnis auf 329 Millionen von 298 Millionen Euro. "2017/18 war für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr", resümierte Vorstandsvorsitzender Jürgen Schachler. "Wir haben eines der besten operativen Ergebnisse der Unternehmensgeschichte erreicht." (DJ)

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  • Handelsstreit
    USA und China loten Fahrplan aus

    Die USA und China haben nach Angaben aus Peking den Fahrplan für die nächste Phase ihrer Handelsgespräche ausgelotet. Dazu telefonierten US-Finanzminister Steven Mnuchin, der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und der chinesische Vize-Ministerpräsident Liu He miteinander, wie das Handelsministerium in Peking mitteilte. Beide Seiten hätten ihre Ansichten darüber ausgetauscht, wie der zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping beim G20-Gipfel in Argentinien erzielte Konsens umgesetzt werden könne. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht zu dem Telefonat. Trump und Xi hatten in Argentinien eine Art Waffenstillstand im Handelsstreit vereinbart. Die für den 1. Januar geplante Verhängung zusätzlicher US-Zölle auf chinesische Güter wurde verschoben, um mehr Zeit zur Beilegung einzelner Streitpunkte zu bekommen. (rts)

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