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  • Sonntag, 12. August 2018
  • Unternehmen

    Dürr zieht sich aus Iran zurück

    Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat sich nach den neuerlichen US-Sanktionen gegen den Iran aus dem Land zurückgezogen. "Das Iran-Geschäft hat in den vergangenen Jahren angezogen. Nun haben wir unsere Aktivitäten vorerst eingestellt", sagte Finanzvorstand Carlo Crosetto der "Börsen-Zeitung". Mit zwei Großaufträgen im vergangenen Geschäftsjahr sei das dortige Geschäftsvolumen zwar "nicht kriegsentscheidend, aber eben auch nicht wenig". Zuvor hatten bereits andere Unternehmen ähnlich reagiert. So hat Daimler seine Expansionspläne im Iran auf Eis gelegt. Auch der Tunnelbohrmaschinenbauer Herrenknecht gab wegen der US-Sanktionen gegen die Islamische Republik sein Bemühen um ein Millionenprojekt in dem Land auf. Die Bundesregierung und die EU versuchen, die hiesigen Firmen vor negativen Folgen der US-Maßnahmen zu schützen. (rts)

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