Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. August 2018
  • Unternehmen

    Dürr zieht sich aus Iran zurück

    Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat sich nach den neuerlichen US-Sanktionen gegen den Iran aus dem Land zurückgezogen. "Das Iran-Geschäft hat in den vergangenen Jahren angezogen. Nun haben wir unsere Aktivitäten vorerst eingestellt", sagte Finanzvorstand Carlo Crosetto der "Börsen-Zeitung". Mit zwei Großaufträgen im vergangenen Geschäftsjahr sei das dortige Geschäftsvolumen zwar "nicht kriegsentscheidend, aber eben auch nicht wenig". Zuvor hatten bereits andere Unternehmen ähnlich reagiert. So hat Daimler seine Expansionspläne im Iran auf Eis gelegt. Auch der Tunnelbohrmaschinenbauer Herrenknecht gab wegen der US-Sanktionen gegen die Islamische Republik sein Bemühen um ein Millionenprojekt in dem Land auf. Die Bundesregierung und die EU versuchen, die hiesigen Firmen vor negativen Folgen der US-Maßnahmen zu schützen. (rts)

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  • Donnerstag, 16. August 2018
  • Konjunktur
    Britischer Einzelhandel atmet durch

    Die britischen Einzelhandelsumsätze haben sich im Juli nach einem schwachen Juni erholt. Angetrieben wurden die Umsätze durch den lebhaften Verkauf von Lebensmitteln und Getränken während der Fußballweltmeisterschaft. Die Umsätze zogen um 0,7 Prozent zum Vormonat an und lagen um 3,5 Prozent höher als vor einem Jahr, wie die Statistikbehörde berichtete.

    Der Aufschwung ist ein vorsichtiges Zeichen dafür, dass Großbritanniens verbrauchergetriebene Wirtschaft auf einer starken Basis in das dritte Quartal gestartet ist. Die britische Wirtschaft hat einen schlechten Start ins Jahr inzwischen abgeschüttelt und wuchs im zweiten Quartal um 0,4 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Gastgewerbe verzeichnet Umsatzplus

    Deutschlands Gastwirte und Hoteliers haben im ersten Halbjahr 2018 etwas bessere Geschäfte gemacht als ein Jahr zuvor. Hotels, Pensionen, Gaststätten und Kantinenbetreiber setzten in Summe zu unveränderten Preisen (real) 0,3 Prozent mehr um als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Nominal ergab sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamt ein Umsatzplus von 2,5 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Während die Erlöse in der Gastronomie im ersten Halbjahr preisbereinigt um 0,6 Prozent stiegen, mussten Beherbergungsbetriebe real leicht sinkende Umsätze hinnehmen (minus 0,2 Prozent). Vor allem der Mai lief für die Branche schlecht. Im Juni gingen die Umsätze im Gastgewerbe jedoch sowohl real (plus 2,1 Prozent) als auch nominal (plus 3,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder deutlich nach oben. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Cisco überrascht Analysten

    Der Netzwerk-Spezialist Cisco hat mit seinem Ausblick Experten am Markt überrascht. Für das erste Quartal des anlaufenden Geschäftsjahres stellte der US-Konzern am Vorabend nach Börsenschluss in New York ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent in Aussicht. Analysten waren zuletzt im Schnitt nur von einem Plus von 3,7 Prozent ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 70 bis 72 US-Cent erreichen. Auch hier hatten die Experten weniger erwartet. Im vierten Geschäftsquartal konnte Cisco Umsatz und Gewinn teils kräftig ausbauen. Nachbörslich legten die Aktien um mehr als drei Prozent zu. (dpa)

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