Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. August 2018
  • Unternehmen

    Dürr zieht sich aus Iran zurück

    Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat sich nach den neuerlichen US-Sanktionen gegen den Iran aus dem Land zurückgezogen. "Das Iran-Geschäft hat in den vergangenen Jahren angezogen. Nun haben wir unsere Aktivitäten vorerst eingestellt", sagte Finanzvorstand Carlo Crosetto der "Börsen-Zeitung". Mit zwei Großaufträgen im vergangenen Geschäftsjahr sei das dortige Geschäftsvolumen zwar "nicht kriegsentscheidend, aber eben auch nicht wenig". Zuvor hatten bereits andere Unternehmen ähnlich reagiert. So hat Daimler seine Expansionspläne im Iran auf Eis gelegt. Auch der Tunnelbohrmaschinenbauer Herrenknecht gab wegen der US-Sanktionen gegen die Islamische Republik sein Bemühen um ein Millionenprojekt in dem Land auf. Die Bundesregierung und die EU versuchen, die hiesigen Firmen vor negativen Folgen der US-Maßnahmen zu schützen. (rts)

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  • Freitag, 19. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Amex-Gewinn springt an

    Der Kreditkartenriese American Express verdient dank brummender US-Wirtschaft, ausgabefreudiger Kunden und niedrigerer Steuern weiter glänzend. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar, wie der Finanzkonzern mitteilte. Die Erlöse wuchsen um neun Prozent auf gut zehn Milliarden Dollar. Die Ergebnisse fielen besser aus als erwartet. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um rund ein Prozent zu. (dpa)

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  • Unternehmen
    DowDupont schreibt Milliarden ab

    Der US-Chemieriese DowDupont schreibt Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf 4,6 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn. Man sei aber weiter auf dem Weg, Corteva Agriscience zum 1. Juni 2019 vom Konzern abzuspalten. Letzteres beruhigte die Anleger nicht. Der Aktienkurs von DowDupont rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als sechs Prozent in die Tiefe. (dpa)

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  • Unternehmen
    Paypal steigert Gewinn und Umsatz deutlich

     Der im Zuge der boomenden US-Wirtschaft florierende Internethandel hat dem Bezahldienst Paypal im Sommer gute Geschäfte beschert. Im dritten Quartal stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 694 Millionen Dollar, wie die einstige Ebay-Tochter nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse nahmen um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Das insgesamt über Paypals Dienste abgewickelte Zahlungsvolumen kletterte um 24 Prozent auf 143 Milliarden Dollar. "Paypal hatte ein weiteres exzellentes Quartal", freute sich Vorstandschef Dan Schulman und verwies zudem auf neue Partnerschaften mit Walmart und American Express. Bei Anlegern kamen die Zahlen ebenfalls gut an - die Aktie stieg nachbörslich zunächst um über 2,5 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Stürme wirbeln AIG-Zahlen durch

    Die Wirbelstürme "Florence" und "Michael" in den USA sowie Taifune in Japan kommen den amerikanischen Versicherer AIG teuer zu stehen. Der Konzern rechnet nach eigenen Angaben für das dritte Quartal mit Kosten von 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar vor Steuern vor allem im Zusammenhang mit den Hurrikans. Die AIG-Aktie ließ nachbörslich 3,3 Prozent Federn. Das Unternehmen will seine Bilanz am 1. November vorstellen. (rts)

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