Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 27. Oktober 2014
  • EZB-Bankentest

    Durchfaller-Bank Monte dei Paschi holt sich Hilfe

    Nach dem schlechten Abschneiden beim Stresstest sieht sich die italienische Großbank Banca Monte dei Paschi di Siena genötigt, umgehend gegenzusteuern. Der Stresstest bei der Krisenbank förderte eine Kapitallücke von 2,1 Milliarden Euro zutage - das ist mehr als bei jeder anderen geprüften Bank. Nun haben die Italiener die Citigroup und die UBS angeheuert, um sie bei ihrer Suche nach geeigneten Gegenmaßnahmen zu unterstützen. Die Finanzkrise des Jahres 2008 und verlustreiche Derivatespekulationen hatten die Banca Monte dei Paschi in extreme Geldnot gestürzt. Damals nahm die Bank einen Notkredit über 4,1 Milliarden Euro bei der italienischen Regierung auf. (DJ)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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