Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Dezember 2017
  • Luftfahrt

    Easyjet will die Air-Berlin-Lücke füllen

    Nach der Air-Berlin-Pleite will der britische Billigflieger Easyjet der Lufthansa neue Konkurrenz auf vier innerdeutschen Strecken machen. Von Berlin-Tegel plant die Gesellschaft nach eigener Mitteilung ab dem 5. Januar wöchentlich 250 Flüge zu den innerdeutschen Zielen Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Auch werden 15 internationale Ziele ins Programm genommen, wie das Unternehmen mitteilte. Das Angebot ist noch vorbehaltlich der kartellrechtlichen EU-Genehmigung zur Übernahme von bis zu 25 Jets der insolventen Air Berlin. Zum April sollen weitere Verbindungen hinzukommen, kündigte Easyjet an. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Danone nimmt weniger ein

    Belastet von Währungseffekten hat der Nahrungsmittelkonzern Danone im dritten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Trotz guter Geschäfte im Bereich Wasser, in dem die Franzosen deutlich mehr erlösten, sanken die Umsätze. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte die Danone SA. Die Erlöse sanken in den drei Monaten auf Jahressicht um 4,4 Prozent auf 6,19 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte kletterten die Erlöse laut Mitteilung leicht um 1,4 Prozent.Im laufenden Jahr rechnet Danone weiterhin mit einem Wachstum des auf konstanten Wechselkursen basierenden Ergebnisses je Aktie im zweistelligen Bereich. (DJ)

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  • Unternehmen
    Lufthansa verzeichnet 18.000 Flugausfälle in diesem Jahr

    Die Lufthansa hat in diesem Jahr mit zahlreichen Flugausfällen zu kämpfen. "Konzernweit waren es etwa 18.000 – das entspricht einer zweiwöchigen Schließung unseres größten Drehkreuzes in Frankfurt", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt". Rechnerisch wären das pro Tag bislang mehr als 60 gestrichene Verbindungen. Den Ärger der Passagiere verstehe er. "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Hohmeister kündigte dem Blatt zufolge an, die Zahl der Reservemaschinen zu erhöhen. Sie sollen eingesetzt werden, damit es zu weniger Verspätungen kommt. (rts)

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  • Unternehmen
    FMC passt Ziele für 2018 nach unten an

    Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach einem dritten Quartal unter den eigenen Erwartungen die Umsatz- und Gewinn-Ziele für 2018 gesenkt. Das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis werde "aufgrund des unerwartet schwachen Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika und den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in bestimmten Schwellenländern" auf zwei bis drei Prozent (zuvor: fünf bis sieben Prozent) angepasst. Beim Konzernergebnis werde nun währungsbereinigt ein Wachstum auf vergleichbarer Basis von elf bis zwölf Prozent (13 bis 15 Prozent) erwartet, teilte der Dax-Konzern mit. Vorläufigen Zahlen zufolge dürfte der Umsatz im dritten Quartal um rund sechs Prozent auf 4,06 Milliarden Euro zurückgehen und das operative Ergebnis (EBIT) um 13 Prozent auf 527 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das Quartal sollen am 30. Oktober veröffentlicht werden. (rts)

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