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Unternehmen Emissionsrechte vermiesen Vattenfalls Bilanz

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(Foto: imago/Steinach)

Höhere Einkaufskosten für Kohle und Gas sowie teurere Emissionsrechte für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken drücken das Halbjahres-Ergebnis des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern blieb mit 13,1 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro) im Vorjahresvergleich etwa stabil, wie das Unternehmen mitteilte. Dass unter dem Strich mit 7,1 Milliarden Kronen trotzdem mehr Gewinn rauskam, liegt laut Unternehmen an geringeren Steuern und einem Einmaleffekt durch die Neubewertung im schwedischen Atommüll-Fonds.

Gut lief es für den auch in Deutschland stark vertretenen Konzern vor allem bei der Stromerzeugung durch Wasser und Wind, wo höhere Preise erzielt wurden. Im zweiten Quartal dagegen sank der operative Gewinn vor Sondereffekten wegen Problemen in der Wärme-Sparte um rund ein Fünftel.

Quelle: n-tv.de