Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 25. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Eon soll gemeinsam mit Vattenfall klagen

    Die umstrittene Milliardenklage des schwedischen Vattenfall-Konzerns gegen Deutschland vor einem US-Schiedsgericht könnte auch für den Energiekonzern Eon einen Geldsegen bedeuten. Über Zwischenfirmen ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung auch Eon an dem Verfahren in Washington beteiligt, wie die Zeitung schreibt. Kläger seien nach Angaben aus Branchenkreisen nicht nur die Vattenfall-Mutter in Schweden und deren deutsche Tochter, sondern auch die beiden Betreibergesellschaften der betroffenen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel, an denen Eon zu 50 und 33 Prozent beteiligt sei.

    Bei einem Erfolg könne Eon möglicherweise anteilig von dem Urteil profitieren, so die Zeitung. Experten zufolge könne das Unternehmen dann mit einer Milliardensumme rechnen. Die beteiligten Konzerne und das zuständige Bundeswirtschaftsministerium hätten sich nicht zu den Angaben geäußert. (DJ)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

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  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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