Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Ergo gibt sich neue Struktur

    Beim Versicherungskonzern Ergo nehmen die Umbaupläne des neuen Vorstandschefs Markus Rieß konkretere Formen an. Die Tochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re teilt sich dazu in drei Bereiche auf. Unter dem Dach des Ergo-Konzerns stehen künftig das Deutschlandgeschäft und eine Digitalsparte als eigene Einheiten neben der bestehenden Auslandssparte Ergo International. Mit Schaffung einer eigenen Digitalsparte neben dem herkömmlichen Versicherungsgeschäft reagiert Ergo auf die Veränderungen in der Branche. Der Vorstand der neuen Ergo-Dachgesellschaft schrumpft von acht auf sechs Personen. Während die Vorstandsmitglieder Silke Lautenschläger und Jochen Messemeer in die Spartengesellschaften wechseln, verlässt Daniel von Borries den Konzern Ende März. Er zeichnete unter anderem für die Kapitalanlagen verantwortlich. (dpa)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

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  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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