Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. Mai 2018
  • Konjunktur

    Erzeugerpreise steigen unerwartet stark

    Die deutschen Produzenten haben ihre Preise im April stärker erhöht als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Auf Jahressicht ergab sich ein Anstieg um 2,0 Prozent. Die Prognose hatte auf ein Plus von 1,8 Prozent gelautet.

    Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation geben. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch. (dpa)

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  • Freitag, 25. Mai 2018
  • Konjunktur
    Auftragsdelle am Bau

    Nach einem Rekordstart ins laufende Jahr hat das Bauhauptgewerbe im März eine Auftragsdelle verzeichnet. Bereinigt um Preissteigerungen und Kalendereffekte blieb der Wert um 15,1 Prozent hinter dem aus dem Februar zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Es gingen Aufträge im Wert von 7,1 Milliarden Euro bei den Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern ein. Das waren 3,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Insgesamt lief das erste Quartal aber erneut hervorragend: In den ersten drei Monaten bekamen die Unternehmen Aufträge, deren Wert 6,8 Prozent höher war als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. (dpa)

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  • Konjunktur
    Europäischer Automarkt wächst robust

    In der EU sowie Island, Norwegen und der Schweiz sind im März 206.819 Nutzfahrzeuge neu zugelassen worden. Der Markt wuchs damit robust um 9,9 Prozent, nachdem er im März geschrumpft war, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Während die Nachfrage in Großbritannien mehr oder weniger stabil blieb, legten die anderen großen europäischen Märkte zu. Spanien und Deutschland wiesen mit einem Plus von 22 Prozent bzw. 14,5 Prozent die prozentual stärksten Zuwächse auf, in Frankreich legten die Neuzulassungen um 6,9 Prozent und in Italien um moderate 1,3 Prozent zu. (DJ)

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