Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Geldpolitik

    Euro-Hüter sieht noch Spielraum

    Die Mittel der Geldpolitik sind nach Einschätzung von EZB-Direktor Benoit Coeure noch immer nicht ausgeschöpft. "Ich würde nicht sagen, dass die Geldpolitik ihre Grenze erreicht hat", sagte das Führungsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) bei einer Anhörung im Europa-Parlament in Brüssel. Andere könnten aber ebenfalls dazu beitragen, für mehr Wachstum im Euro-Raum zu sorgen, erklärte der Euro-Währungshüter. Coeure nannte dabei insbesondere die Haushaltspolitik der Euro-Staaten. Der EZB-Rat kommt am Donnerstag kommender Woche zu seiner nächsten Ratssitzung in Frankfurt zusammen. (rts)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

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  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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