Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 19. April 2017
  • Konjunktur

    Euro-Inflation geht wieder zurück

    Der Preisdruck in der Eurozone hat im März spürbar abgenommen und ist wieder unter den Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) gesunken. Die jährliche Inflationsrate fiel von 2,0 auf 1,5 Prozent. Damit bestätigte die Statistikbehörde Eurostat - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 31. März. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent an. Der Rückgang nimmt der Debatte über einen baldigen Ausstieg der EZB aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik die Schärfe. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, ließ ebenfalls nach. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) sank von 0,9 auf 0,7 Prozent. Schon bei der ersten Meldung war ein Rückgang auf 0,7 Prozent ermittelt worden. (DJ)

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  • Mittwoch, 21. Februar 2018
  • Schuldenkrise
    Moody's stuft Griechenland-Bonität herauf

    Die Ratingagentur Moody's hat ihre Bonitätsnote für Griechenland angehoben. Der Euro-Staat werde nun mit "B3" nach zuvor "Caa2" bewertet, teilte Moody's mit. Der Ausblick ist demnach positiv, womit eine weitere Hochstufung möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausfalls oder einer Restrukturierung der von privaten Gläubigern gehaltenen Verbindlichkeiten des Landes sei deutlich zurückgehalten, hieß es zur Begründung. Auch mit der neuen Bewertung bewegt sich das südeuropäische Land weiterhin tief im "Ramsch"-Bereich. Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Die Regierung in Athen will sich danach wieder Geld an den Kapitalmärkten leihen. (rts)

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