Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 19. April 2017
  • Unternehmen

    Flixbus stellt an Ostern Fahrgastrekord auf

    Fernbusse werden für immer mehr Menschen in Deutschland zur Reisealternative. An den Osterfeiertagen fuhren so viele Gäste beim Marktführer Flixbus mit wie noch nie in der Unternehmensgeschichte. Im Vergleich zu Ostern 2016 habe es im deutschsprachigen Raum ein Plus von zehn Prozent gegeben, teilte das Unternehmen mit. Der bisherige Rekord aus der Weihnachtszeit 2016 sei klar übertroffen worden. Allein an Gründonnerstag zählte das Unternehmen 70 Prozent mehr Fahrgäste als in der Woche zuvor. Zu den beliebtesten Reisezielen zählten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main und Dresden. Zum gerade beginnenden Sommerfahrplan weitet Flixbus sein Streckennetz aus. Zunehmend werden auch kleinere Städte angefahren. (dpa)

    +
  • Freitag, 20. Juli 2018
  • Unternehmen
    General Electric erleidet Gewinneinbruch

    Die kriselnde US-Industrie-Ikone General Electric (GE) hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Anhaltende Probleme in der Kraftwerksparte und anderen Bereichen ließen den Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 736 Millionen Dollar (631 Millionen Euro) einbrechen. Das teilte der Siemens-Konkurrent in Boston mit.

    Immerhin konnte GE den Umsatz dank Zuwächsen im Öl- und Gasgeschäft sowie in den Sparten für Luftfahrt und Medizintechnik um gut drei Prozent auf 30,1 Milliarden Dollar erhöhen. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse die Prognosen der Analysten. Der Aktienkurs legte vorbörslich leicht zu. Konzernchef John Flannery sagte, die Zahlen hätten "im Rahmen der Erwartungen" gelegen.

    +
  • Unternehmen
    Emissionsrechte vermiesen Vattenfalls Bilanz

    Höhere Einkaufskosten für Kohle und Gas sowie teurere Emissionsrechte für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken drücken das Halbjahres-Ergebnis des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern blieb mit 13,1 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro) im Vorjahresvergleich etwa stabil, wie das Unternehmen mitteilte. Dass unter dem Strich mit 7,1 Milliarden Kronen trotzdem mehr Gewinn rauskam, liegt laut Unternehmen an geringeren Steuern und einem Einmaleffekt durch die Neubewertung im schwedischen Atommüll-Fonds.

    Gut lief es für den auch in Deutschland stark vertretenen Konzern vor allem bei der Stromerzeugung durch Wasser und Wind, wo höhere Preise erzielt wurden. Im zweiten Quartal dagegen sank der operative Gewinn vor Sondereffekten wegen Problemen in der Wärme-Sparte um rund ein Fünftel.

    +
Themenseiten Wirtschaft