Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Konjunktur

    Frankreichs Jobmarkt boomt wie seit Jahren nicht mehr

    Die Beschäftigung in Frankreich wächst durch den Konjunkturboom so kräftig wie seit dem Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren nicht mehr. 2017 wurden 253.500 Jobs geschaffen, wie das Statistikamt Insee mitteilte. Das sei der stärkste Zuwachs seit 2007, bevor die Rezession 2008/09 auch in Frankreich Hunderttausende Arbeitsplätze vernichtete. Inzwischen hat sich die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone wieder erholt: Im vergangenen Jahr wuchs das Bruttoinlandsprodukt mit 1,9 Prozent so kräftig wie seit 2011 nicht mehr, befeuert von niedrigen Zinsen und der Weltkonjunktur. Fast alle neuen Stellen gehen auf das Konto des Dienstleistungssektors. (rts)

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  • Donnerstag, 22. Februar 2018
  • Konjunktur
    Großbritannien korrigiert Wachstum nach unten

    Die Wirtschaft Großbritanniens ist im vierten Quartal 2017 schwächer gewachsen als zunächst berichtet. Die nationale Statistikbehörde revidierte die Wachstumsrate für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 0,4 von zuvor 0,5 Prozent herunter. Binnen Jahresfrist wuchs das BIP nur um 1,4 anstatt 1,5 Prozent. Die Stilllegung eines großen Ölfeldes für Reparaturen im Dezember traf die Öl- und Gasproduktion härter als zunächst angenommen, erklärten die Statistiker.

    Die Abwärtsrevision bedeutet, dass Großbritannien im vierten Quartal eine der schwächsten Wachstumsraten in der Gruppe der sieben wichtigsten Industrieländer (G7) verzeichnet hat. Lediglich Japan und Italien haben sich schlechter geschlagen. (DJ)

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  • Jahreszahlen
    Steuern schmälern Überschuss bei Fielmann

    Die höhere Zahl an Feiertagen hat sich kaum auf das Geschäft von Fielmann ausgewirkt. Der Absatz der Optikerkette kletterte im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 8,1 Millionen Brillen, wie das börsennotierte Familienunternehmen mitteilte. Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr um 3,7 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn legte um 3,1 Prozent auf 249 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Jahresüberschuss von 173 Millionen Euro, der nur leicht über dem des Vorjahres lag. Fielmann begründete dies mit einer überproportional gestiegenen Steuerquote. Die Aktionäre sollen eine um fünf Cent auf 1,85 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Insgesamt schüttet das Unternehmen 155,4 Millionen Euro an seine Eigner aus, rund 90 Prozent des Überschusses. (rts)

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  • Unternehmen
    Athen untersucht Novartis-Deals

    Nach Vorwürfen einer mutmaßlichen Begünstigung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis soll das Parlament in Athen Korruptionsvorwürfe gegen zehn griechische Politiker untersuchen. Dafür votierten die Abgeordneten mehrheitlich nach einer mehrstündigen und zum Teil stürmisch verlaufenen Debatte, wie das Staatsfernsehen berichtete. Unter dem Schutz der Justiz stehende Zeugen werfen dem Pharmakonzern vor, zahlreiche Menschen bestochen zu haben, um die Preise für seine Medikamente in die Höhe zu treiben und durch die zügige Genehmigung eigener Produkte den Markt zu beherrschen. Unter den angeblich Bestochenen sind auch die ehemaligen Regierungschefs Antonis Samaras und Panagiotis Pikramenos, Zentralbankchef Ioannis Stournaras, EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos und sechs andere ehemalige Minister und Vizeminister sowie Tausende Ärzte. "Das hat Griechenland drei Milliarden Euro gekostet", sagte Regierungschef Alexis Tsipras im Parlament. (dpa)

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