Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Flugverkehr

    Fraport zählt mehr Passagiere

    Der Flughafenbetreiber Fraport verzeichnet zu Jahresbeginn am Drehkreuz Frankfurt am Main eine zunehmende Auslastung. Am größten deutschen Verkehrsflughafen kletterte die Zahl der Passagiere im Januar um 7,6 Prozent auf 4,55 Millionen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 8,6 Prozent auf 36.816 Starts und Landungen. Wesentlicher Wachstumstreiber war nach Angaben der Fraport AG erneut der Europaverkehr mit einem Plus von 12,6 Prozent, während der Interkontinentalverkehr um 2,6 Prozent zulegte. Das Cargo-Aufkommen stieg leicht um 1,3 Prozent. Auch für seine Beteiligungsflughäfen meldete Betreiber Fraport eine stabile Entwicklung. (DJ/rts)

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  • Mittwoch, 20. Juni 2018
  • IPO
    Xiaomi will Milliarden erlösen

    Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi will bei seinem Börsengang in Hongkong Insidern zufolge bis zu 6,1 Milliarden US-Dollar einnehmen. Geplant sei, rund 2,18 Milliarden Aktien zwischen 17 und 22 Hongkong-Dollar auszugeben, sagten mehrere Insider. Damit wäre es eins der größten Börsendebüts eines Technologiekonzerns der vergangenen Jahre. Den Insidern zufolge werden der US-Chiphersteller Qualcomm, der chinesische Lieferkonzern SF Holding sowie der Telekomkonzern China Mobile und die staatliche China Merchants Group Ankerinvestoren, die insgesamt rund 15 Prozent der auf den Markt kommenden Aktien kauften. Am Donnerstag würden die Bücher geöffnet. (rts)

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  • Telekombranche
    Telstra entlässt Tausende Mitarbeiter

    Australiens größter Telekomkonzern Telstra streicht jede vierte Stelle. Insgesamt müssten 8000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, teilte der frühere Staatsmonopolist mit. Es ist die größte Entlassungswelle einer australischen Firma seit dem Zusammenbruch der Fluggesellschaft Ansett vor 17 Jahren. Die Telstra-Aktie fiel auf ein Sieben-Jahres-Tief. Mit der Maßnahme will Telstra rund eine Milliarde Australische Dollar (umgerechnet 637 Millionen Euro) einzusparen. Dem Unternehmen machen der Wettbewerb sowie Probleme im Festnetz-Geschäft zu schaffen. (rts)

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  • Konjunktur
    Energiepreise treiben deutsche Erzeugerpreise

    Steigende Energiepreise haben im Mai für höhere Produzentenpreise in Deutschland gesorgt. Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine Steigerung um 2,7 Prozent. Die Prognose hatte auf ein Plus von 2,6 Prozent gelautet. Die Energiepreise erhöhten sich um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise lediglich um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Media-Saturn trennt sich von Russland-Geschäft

    Der Elektronikhändler Media-Saturn ist sein verlustreiches Russland-Geschäft losgeworden. Der bereits Ende vergangener Woche angekündigte Verkauf an den russischen Konzern Safmar sei jetzt besiegelt worden, teilte die Konzernmutter Ceconomy in Düsseldorf mit. Ceconomy kaufe im Gegenzug 15 Prozent an dem örsennotierten Elektronikhändler M.video. Der deutsche Konzern muss dafür aktuell umgerechnet rund 258 Millionen Euro auf den Tisch legen. Dieser Preis kann sich abhängig von der Entwicklung von M.video um bis zu rund 86 Millionen Euro reduzieren. Die Neuordnung des russischen Geschäfts belastet den Gewinn einmalig mit rund 250 Millionen Euro. Außerdem musste Ceconomy die Prognose für die Entwicklung des operativen Ergebnisses senken. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Oracle enttäuscht mit Ausblick

    Der SAP-Konkurrent Oracle hat ungeachtet eines Quartalsgewinns und -Umsatzes über Erwartungen die Anleger mit seinem Ausblick enttäuscht. Für das gegenwärtige erste Geschäftsquartal geht der US-Softwarekonzern von einem Gewinn je Aktie zwischen 68 und 70 Cent aus. Analysten erwarten dagegen im Schnitt 72 Cent. Ein Sprecher machte den stärkeren US-Dollar für die Prognose verantwortlich. Für Unmut unter Investoren sorgte auch, dass Oracle nicht mehr die Ergebnisse einzelner Segmente seines Cloud-Geschäfts separat auflistet. Gerade die Nachfrage aus dem Cloud-Geschäft verhalf Oracle im abgelaufenen Quartal zu einem Ergebnis über Expertenerwartungen: Der Nettogewinn stieg um 5,5 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar, der Umsatz kletterte um 3,3 Prozent auf 11,25 Milliarden. Der Konzern profitierte nach eigenen Angaben davon, dass mehr Kunden von traditionellen Software-Installationen auf die Cloud-Dienste umstiegen. (rts)

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  • Quartalszahlen
    FedEx steigert Gewinn

    Der US-Paketdienst FedEx hat im abgelaufenen vierten Quartal dank höherer Frachtraten mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sei auf 1,13 Milliarden Dollar von 1,02 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Rivale der Deutschen Post mit. Zudem profitierte das Unternehmen von einem Anstieg der Umsätze im Express-Geschäft. Die Erlöse erhöhten sich um zehn Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar. Der Konzern hatte zuletzt viel Geld in die Ausweitung des Zustellnetzes investiert, insbesondere auf dem Heimatmarkt. Das Unternehmen gilt wie sein heimischer Rivale UPS auch als Barometer der US-Wirtschaft, da es Waren aus den verschiedensten Branchen befördert. Im nachbörslichen Handel legte die FedEx-Aktie um 0,4 Prozent zu. Wegen des chinesisch-amerikanischen Handelskonflikts waren die Papiere zuletzt unter Druck geraten. (rts)

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