Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Flugverkehr

    Fraport zählt mehr Passagiere

    Der Flughafenbetreiber Fraport verzeichnet zu Jahresbeginn am Drehkreuz Frankfurt am Main eine zunehmende Auslastung. Am größten deutschen Verkehrsflughafen kletterte die Zahl der Passagiere im Januar um 7,6 Prozent auf 4,55 Millionen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 8,6 Prozent auf 36.816 Starts und Landungen. Wesentlicher Wachstumstreiber war nach Angaben der Fraport AG erneut der Europaverkehr mit einem Plus von 12,6 Prozent, während der Interkontinentalverkehr um 2,6 Prozent zulegte. Das Cargo-Aufkommen stieg leicht um 1,3 Prozent. Auch für seine Beteiligungsflughäfen meldete Betreiber Fraport eine stabile Entwicklung. (DJ/rts)

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  • Mittwoch, 12. Dezember 2018
  • Personalie
    BayernLB-Chef nimmt seinen Hut

    Die BayernLB muss sich einen neuen Chef suchen. Wie die Landesbank mitteilte, verlässt der Vorstandsvorsitzende Johannes-Jörg Riegler das Geldinstitut. Der Aufsichtsrat habe sich mit Riegler "im besten Einvernehmen darauf verständigt, dass dessen am 28. Februar 2019 auslaufender Vertrag nicht verlängert wird". Dessen Vize Edgar Zoller soll die Bank interimistisch führen, bis ein neuer Chef gefunden ist. Der Aufsichtsrat habe dafür einen "strukturierten Prozess" gestartet. (DJ)

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  • Konjunktur
    Eurozonen-Industrie mit leichtem Produktionsplus

    Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im Oktober leicht gesteigert. Wie Eurostat mitteilte, stieg die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Industrieproduktion um 1,2 Prozent höher. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet. Im September war die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent zurückgegangen, binnen Jahresfrist lag sie um 0,8 Prozent höher. Wie Eurostat weiter mitteilte, stieg die Industrieproduktion in der EU-28 im Oktober um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. (DJ)

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  • Banken
    Credit Suisse kauft Aktien zurück

    Die schweizerische Großbank Credit Suisse hat auf ihrem Investorentag einen Aktienrückkauf und eine höhere Dividende angekündigt. An den Renditezielen für 2019 und 2020 hält die Bank fest. Zudem sehen sich die Schweizer auf dem "besten Weg", ihr dreijähriges Restrukturierungsprogramm erfolgreich abzuschließen. Das derzeitige Marktumfeld bezeichnet die Credit Suisse nach wie vor als herausfordernd. Der Vorsteuergewinn für dieses Jahr soll zwischen 3,2 und 3,4 Milliarden Franken liegen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Credit Suisse einen Gewinn vor Steuern von 1,8 Milliarden Franken. Für das kommende Jahr habe der Verwaltungsrat einem Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Milliarden Franken zugestimmt. Man rechne, abhängig von den Markt- und Wirtschaftsbedingungen, mit einem Rückkauf für mindestens eine Milliarde Franken, teilte die Credit Suisse weiter mit. (DJ)

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  • IPO
    Tencent Music sammelt über eine Milliarde Dollar ein

    Dem Musikstreamingdienst Tencent Music hat sein Börsengang in den USA rund 1,1 Milliarden US-Dollar eingebracht. Der Ausgabepreis für die Hinterlegungsscheine (American depositary share - ADS) lag mit jeweils 13 Dollar am unteren Ende der Preisspanne von 13 bis 15 Dollar. Vom Emissionserlös kann sich Tencent Music rund 533 Millionen Dollar in die eigene Tasche stecken, der Rest geht an die Altaktionäre. Mit einer Bewertung von 21,3 Milliarden Dollar ist das IPO der Tencent Music Entertainment Group an der New York Stock Exchange einer der größten US-Börsengänge der vergangenen Jahre. Tencent Music ist Teil des chinesischen Internetgiganten Tencent Holdings Ltd. (DJ)

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  • Unternehmen
    Softbank plant Verkauf von Nvidia-Anteil

    Der japanische Technologieinvestor und Telekomkonzern Softbank plant einem Medienbericht zufolge den Verkauf seines Anteils am US-Chiphersteller Nvidia. Der Schritt sei für Anfang des kommenden Jahres angepeilt, berichtet die Agentur "Bloomberg" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Grund sei der sinkende Aktienkurs des kalifornischen Chipherstellers. Die Transaktion könnte SoftBank einen Gewinn von rund drei Milliarden Dollar einbringen. (rts)

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