Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Autoindustrie

    GM schließt Werk in Südkorea

    Der US-Automobilkonzern General Motors (GM) schließt im Zuge seines Umstrukturierungsprogramms eines seiner vier Werke in Südkorea. Über die Zukunft der anderen Betriebe werde innerhalb der nächsten Wochen entschieden, sagte GM-Präsident Dan Ammann. Grundlage bildeten die Gespräche mit der Regierung und den Gewerkschaften über Sparmaßnahmen. Von der Schließung betroffen ist das Werk Gunsan mit 2000 Mitarbeitern. Insgesamt beschäftigt GM 16.000 Arbeitnehmer in Südkorea. Im vergangenen Jahr lag die Auslastung des Werks Unternehmensangaben zufolge bei lediglich 20 Prozent. Die Kosten für die Schließung des Werks in Gunsan bezifferte GM auf 850 Millionen Dollar. Seit 2015 zog sich GM aus unprofitablen Regionen in Europa, Australien, Südafrika und Russland zurück. (rts)

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  • Mittwoch, 24. Oktober 2018
  • Unternehmen
    LG Display zurück in Gewinnzone

    Der südkoreanische Apple-Zulieferer LG Display hat im dritten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht. Unterstützung kam dabei von der schwächeren Landeswährung Won, wie der Bildschirmhersteller mitteilte. Den Gewinn im dritten Quartal bezifferte das Unternehmen mit 140 Milliarden Won (123,2 Millionen Dollar). Analysten hatten im Schnitt nur ein Plus von 79 Milliarden Won erwartet. Im zweiten Quartal hatte LG Display noch einen Verlust von 228 Milliarden Won ausgewiesen. (rts)

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  • Konjunktur
    Fed-Banker für weitere Zinserhöhung 2018

    Fallende Aktienkurse und Unsicherheiten in der Handelspolitik bringen die US-Wirtschaft nach Einschätzung des US-Notenbankers Raphael Bostic nicht von ihrem Wachstumskurs ab. Der Chef der Federal Reserve von Atlanta sieht deshalb keinen Grund für die US-Notenbank Fed, von ihrem Kurs der schrittweisen Zinserhöhung abzurücken, wie er sagte. Er fühle sich mittlerweile mit der Aussicht, die Zinsen ein viertes Mal in diesem Jahr zu erhöhen "wohler". Starke Wirtschaftsdaten für das zweite und dritte Quartal hätten ihn überzeugt, dass ein weiterer Zinsschritt in diesem Jahr angemessen sei. Mit dem weiteren Zinsschritt rechnen Beobachter im Dezember. Bostic sagte, die Zentralbank könne die Zinsen "noch einige Male" erhöhen, bis ein Niveau erreicht sei, dass Investitionen und Ausgaben weder behindere noch anschiebe. Bisher hatte sich Bostic zu einem möglichen Zinsschritt dieses Jahr nicht geäußert. (rts)

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  • Unternehmen
    Texas Instruments gibt verhaltenen Ausblick

    Der US-Chiphersteller Texas Instruments erwartet für das vierte Quartal einen deutlich geringeren Umsatz als von Analysten erwartet. Das Unternehmen teilte mit, man rechne mit Umsätzen von 3,6 bis 3,9 Milliarden Dollar. Experten hatten im Durchschnitt mit Geschäften im Volumen von 4,0 Milliarden Dollar gerechnet. Im dritten Quartal, das zum 30. September endete, stieg der Gewinn auf 1,57 Milliarden Euro von 1,29 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg auf 4,26 Milliarden Dollar von 4,12 Milliarden. (rts)

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