Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Autoindustrie

    GM schließt Werk in Südkorea

    Der US-Automobilkonzern General Motors (GM) schließt im Zuge seines Umstrukturierungsprogramms eines seiner vier Werke in Südkorea. Über die Zukunft der anderen Betriebe werde innerhalb der nächsten Wochen entschieden, sagte GM-Präsident Dan Ammann. Grundlage bildeten die Gespräche mit der Regierung und den Gewerkschaften über Sparmaßnahmen. Von der Schließung betroffen ist das Werk Gunsan mit 2000 Mitarbeitern. Insgesamt beschäftigt GM 16.000 Arbeitnehmer in Südkorea. Im vergangenen Jahr lag die Auslastung des Werks Unternehmensangaben zufolge bei lediglich 20 Prozent. Die Kosten für die Schließung des Werks in Gunsan bezifferte GM auf 850 Millionen Dollar. Seit 2015 zog sich GM aus unprofitablen Regionen in Europa, Australien, Südafrika und Russland zurück. (rts)

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  • Sonntag, 27. Mai 2018
  • Unternehmen
    Zulieferer Brose plant Milliardenzukäufe

    Der Automobilzulieferer Brose will seine Geschäftsfelder erweitern und hat für Zukäufe rund zwei Milliarden Euro eingeplant. "Erfreulicherweise sind unsere Gesellschafter sehr flexibel, und das Unternehmen ist finanzstark genug, auch 2,5 Milliarden Euro ausgeben zu können, wenn es sinnvoll ist", sagte Brose-Chef Kurt Sauernheimer der Branchenzeitung "Automobilwoche": "Die zwei Milliarden Euro sind nicht in Stein gemeißelt." Derzeit sei man in drei konkreten Gesprächen. "Bei einem Projekt könnte es noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommen", sagte der Brose-Chef. Dabei handele es sich um die regionale Ausweitung eines schnell wachsenden Geschäftsfelds. Zudem sei eine Erweiterung im Bereich Sensorik denkbar. Brose erwirtschaftet mit Hauptsitz in Coburg mit den Geschäftsbereichen Tür- und Sitzsysteme sowie Antriebe nach eigenen Angaben rund 6,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 26.000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern. (dpa)

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