Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. Januar 2016
  • Konjunktur

    Gastgewerbe kräftig im Aufwind

    Das deutsche Gastgewerbe hat im vorigen Jahr wohl den höchsten Umsatzanstieg seit mindestens 20 Jahren geschafft. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) rechnet damit, dass die Erlöse um mindestens vier Prozent geklettert sind. "2015 war definitiv besser als erwartet - dank der stabilen Konjunktur und der guten Konsumstimmung", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. "Ich bin zuversichtlich, dass eine Vier vorm Komma stehen wird." Die Branche ist auch optimistisch für 2016, sorgt sich aber um sinkende Gewinne wegen des Mindestlohns. Dank der spendablen Verbraucher und Preiserhöhungen haben Hoteliers und Gastronomen in den ersten elf Monaten 2015 ihre nominalen Umsätze um 4,2 Prozent gesteigert. Für das Gesamtjahr hatte der Dehoga im Sommer nur ein Plus von 2,5 Prozent veranschlagt. Die offiziellen Daten werden Mitte Februar veröffentlicht. (rts)

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  • Mittwoch, 24. Januar 2018
  • Konjunktur
    Einkaufsmanager signalisieren Wachstum

    Die deutsche Wirtschaft nimmt ihre glänzende Form mit ins neue Jahr. Der Markit-Einkaufsmanagerindex - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel zwar im Januar um 0,1 auf 58,8 Punkte. Er hielt sich damit aber knapp unter dem im Vormonat erreichten höchsten Stand seit mehr als sechseinhalb Jahren, wie das Institut IHS Markit zu einer Umfrage unter 800 Firmen mitteilte. Das Barometer signalisiert ab 50 Zählern Wachstum. Ökonomen hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft ist mit starker Wachstumsdynamik ins Jahr 2018 gestartet", sagte Markit-Experte Phil Smith. Zugpferd war diesmal der Servicesektor. Hier liefen die Geschäfte so gut wie seit knapp sieben Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Dienstleister stieg um 1,2 auf 57,0 Punkte. (rts)

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  • Unternehmen
    United Continental erzielt Gewinnsprung

    Die US-Fluggesellschaft United Continental hat im vierten Quartal dank der trumpschen Steuerreform und stabiler Ticketpreise mehr verdient als Experten erwartet hatten. Unter dem Strich legte der Gewinn um fast die Hälfte auf knapp 580 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen mitteilte. Die Ausgaben für die Einkommenssteuer schrumpften um 96 Prozent zusammen. Der Umsatz legte wie von Analysten vorhergesagt um 4,3 Prozent auf 9,44 Milliarden US-Dollar zu. Anleger schienen Schwierigkeiten zu haben, die Informationen einzuordnen. Nachdem der Aktienkurs des Unternehmens im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion anzog, rutschte er zuletzt um gut ein halbes Prozent ab. (dpa)

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