Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Konjunktur

    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

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  • Donnerstag, 26. April 2018
  • Bonität
    Moody's bestätigt Bestnote für USA

    Die Ratingagentur Moody's hat den USA erneut die bestmögliche Bonitätsnote «AAA» gegeben. Die Bestätigung des Spitzen-Kreditwürdigkeit spiegele die außergewöhnliche wirtschaftliche Stärke des Landes wider, teilte Moody's mit. Den Ausblick für das Rating setzten die Bonitätswächter auf «stabil», damit steht die Kreditnote vorerst auf festen Füßen. Als Gründe für diese Entscheidung nannte Moody's unter anderem die Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft sowie den Status des Dollar als weltweite Leitwährung. Der sehr große Markt für US-Staatsanleihen dürfte die Finanzierung zudem auch bei steigender Verschuldung durch die jüngsten politischen Entscheidungen sichern. Die Trump-Regierung hatte die Steuern zu Jahresbeginn kräftig gesenkt, was den Staatshaushalt stark strapazieren könnte. (rts)

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  • Unternehmen
    Paypal-Zahlen rocken

    Der Bezahldienst Paypal hat dank boomender Ausgaben im Internet zu Jahresbeginn gute Geschäfte gemacht. Im ersten Quartal kletterte der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um ein Drittel auf unter dem Strich 511 Millionen Dollar, wie die ehemalige Ebay-Tochter a mitteilte. Die Erlöse legten um 24 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Die insgesamt von Paypal abgewickelten Zahlungen stiegen im Jahresvergleich um knapp 32 Prozent auf gut 132 Milliarden Dollar. (dpa)

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  • Mittwoch, 25. April 2018
  • Konjunktur
    Smartphone-Verkäufe gehen weltweit zurück

    Der weltweite Smartphone-Boom der vergangenen Jahren flaut ab. Von Januar bis März sank die Nachfrage weltweit um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte, wie aus einer Studie des Marktforschers GfK hervorgeht. Vor allem in China und Nordamerika wurden weniger Smartphones veräußert. Wegen der gestiegenen Preise für die Luxusmodelle von Apple, Samsung, Google und Huawei litt der Umsatz darunter nicht. Die Erlöse kletterten um 18 Prozent. Die Verbraucher tendierten zum Kauf höherpreisiger Modelle, sagte der GfK-Telekommunikationsexperte Arndt Polifke. Im Schnitt legten Käufer 374 Dollar für ein neues Gerät auf den Tisch und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. (rts)

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  • Unternehmen
    Munich Re zahlt weniger Boni

    Auf Druck der Aktionäre will der weltgrößte Rückversicherer Munich Re die Boni für seine Chefetage einschränken. Ab diesem Jahr sollen die Boni für den Vorstand fünfzig statt wie bisher siebzig Prozent der Bezüge ausmachen, sagte Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder auf der Hauptversammlung in München. Maßgeblich für die Boni sollen künftig ausschließlich die Erreichung der Gewinnziele des Vorstands und die Entwicklung der Munich-Re-Aktie im Vergleich zur Konkurrenz sein. "Die variable Vergütung wird künftig sehr viel volatiler sein als heute", sagte Pischetsrieder.

    Die Hauptversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen. Großanleger hatten bei dem Aktionärstreffen vor einem Jahr kritisiert, dass die Kriterien für die Vergütung des Vorstands schwer durchschaubar seien. 2017 verdienten die Spitzenmanager des Unternehmens zusammen 19,8 Millionen Euro - 3,3 Millionen Euro weniger als im Jahr davor. Ursache war ein von schweren Naturkatastrophen verursachter Gewinneinbruch. (dpa)

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  • Unternehmen
    Shire und Takeda erzielen Durchbruch

    Nach langem Ringen haben die Pharmakonzerne Shire und Takeda Insidern zufolge einen Durchbruch bei den Gesprächen über einen Zusammenschluss erzielt. Der japanische Konzern Takeda habe seine ursprüngliche Offerte in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar weiter aufgebessert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Noch im Lauf des Tages werde ein vorläufiger Deal bekannt gegeben. Welcher Kaufpreis vereinbart wurde, war zunächst unklar. Zuletzt hatte es ein Bieterwettrennen um den irischen Konzern Shire gegeben, der an der Börse in London gelistet ist und Medikamente gegen seltene Krankheiten herstellt. Takeda ist bereits mehrmals mit Angeboten abgeblitzt. Auch der Botox-Produzent Allergan hatte Interesse an Shire signalisiert, dann aber eine Kehrtwende vollzogen. (rts)

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