Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Gerry Weber strebt Milliarden-Umsatz an

    Der westfälische Modehersteller Gerry Weber will beim Umsatz bald die Milliardengrenze überschreiten. "Das will und werde ich in den nächsten Jahren noch erleben. Wahrscheinlich sogar relativ schnell", sagte der scheidende Vorstandschef Gerhard Weber der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung.

    Sein Unternehmen sei seit Jahren auf Wachstumskurs, und er sehe keinen Grund, warum sich daran etwas ändern sollte. Es gebe in Deutschland und auf Auslandsmärkten Potenzial. Außerdem seien Zukäufe möglich.

    Bei der Vorlage der Quartalszahlen vor gut einem Monat hatte das Unternehmen noch darauf verzichtet, die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zu bekräftigen: Die politischen und wirtschaftlichen Krisen etwa in Russland und Südeuropa könnten die Entwicklung von Gerry Weber bremsen. Ursprünglich hatte der Vorstand im Bilanzjahr 2013/14 einen Umsatz von mindestens 900 (Vorjahr: 852 Millionen) Millionen Euro und einen operativen Gewinn von mindestens 120 (105,8) Millionen Euro angepeilt.

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  • Mittwoch, 21. Februar 2018
  • Zentralbanken
    Südkorea auf schnellen Zinsanstieg vorbereitet

    Die südkoreanische Zentralbank sieht sich für den Fall einer überraschend starken Straffung der US-Geldpolitik gewappnet. Sollte die amerikanische Notenbank Fed schneller als erwartet handeln, "wird sich das sofort auf die internationalen Finanzmärkte und auch auf den Binnenmarkt auswirken", sagte Zentralbankchef Lee Ju-yeol. "Deshalb sind wir vorbereitet, auf ein solches Szenario zu reagieren." Sein Haus gehe davon aus, dass die Fed ihren Leitzins in diesem Jahr dreimal erhöhen werde. Die Inflation in den USA ist zuletzt stärker als erwartet gestiegen. Das schürte Spekulationen auf eine aggressivere Zinspolitik. (rts)

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  • Handelsstreit
    Strafzölle: Zypries kontert Trump

    Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat eine scharfe Gegenreaktion der EU angekündigt, sollten die USA neue Importzölle auf europäische Stahlprodukte einführen. "Sollte sich Präsident Trump bis April dazu entschließen, solche nationalen Hürden tatsächlich einzuziehen, wird die EU hierauf angemessen und deutlich reagieren", sagte Zypries der "Rheinischen Post". "Wir stehen mit der EU-Kommission in engem Kontakt und behalten mögliche US-Beschränkungen für unsere europäischen Stahlunternehmen genau im Blick", sagte die Ministerin weiter. Nach US-Drohungen mit Strafzöllen auf ausländische Stahl- und Aluminiumprodukte bereiten sich die Europäer offenbar auf einen Handelskonflikt vor. (DJ)

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  • Dienstag, 20. Februar 2018
  • Unternehmen
    US-Gericht lehnt VW-Antrag ab

    Der Volkswagen-Konzern (VW) ist in den USA mit seinem Antrag gescheitert, US-Gerichtsprozesse im Abgasskandal um sechs Monate verschieben zu lassen. Das zuständige Gericht in Fairfax im Bundesstaat Virginia lehnte die Bitte VWs ab. VW hatte argumentiert, dass ein Prozess in der aktuellen Atmosphäre nicht verhandelt werden könne. Nach dem Bekanntwerden der Abgas-Versuche mit Affen hatte ein Klägeranwalt in einer Netflix-Dokumentation im Zusammenhang mit den Versuchen eine Anspielung auf Adolf Hitler und den Holocaust gemacht. Der Auftakt des ersten Prozesses ist für den 26. Februar angesetzt. Der Kläger, ein Jetta-Besitzer, fordert Schadenersatz von der amerikanischen VW-Tochter, weil ihm 2014 ein Auto mit manipulierter Abgastechnik verkauft worden sei. (rts)

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