Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 16. März 2016
  • Unternehmen

    Gewinn bei Gerry Weber bricht ein

    Die unter Druck geratene Modefirma Gerry Weber ist zum Jahresauftakt knapp an einem Verlust vorbeigeschrammt. Als Gründe nannte Vorstandschef Ralf Weber neben Aufwendungen für den Konzernumbau und Abschreibungen auch einen deutlichen Rückgang des margenstarken Großhandelsgeschäftes mit den Kernmarken Gerry Weber, Taifun und Samoon. Allein die neuerworbene Tochter Hallhuber sorgte für einen Umsatzanstieg in der Gruppe. Bei einem Umsatzanstieg um elf Prozent auf 213,7 Millionen Euro brach im Zeitraum November bis Januar der Überschuss um rund 88 Prozent auf 1,2 Millionen Euro ein. Operativ sank das Ergebnis (Ebit) um 77,5 Prozent auf 3,9 Millionen Euro. Hallhuber steuerte einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro bei. (rts)

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  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Steueroasen
    EU nimmt Panama von der Liste

    Die Europäische Union streicht acht Staaten aus ihrer schwarzen Liste der Steueroasen.. Da die Länder Verbesserungen an ihrem Steuerrecht versprochen hätten, würden sie aus der Aufstellung entfernt, teilten die EU-Finanzminister am Rande ihres Treffens mit. Dabei handle es sich um Panama, Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate, Barbados, Grenada, Macau, die Mongolei und Tunesien. Die Streichung einiger Länder wie Panama ist in Brüssel hochgradig umstritten. (rts)

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  • Digitalwährungen
    Südkorea legt Bitcoin Zügel an

    Südkorea verschärft die Regeln für den Handel mit Bitcoin und anderen Cyberwährungen. Ab Ende Januar dürfen anonym geführte Bankkonten nicht mehr für den Handel damit genutzt werden, wie die Finanzaufsicht in Seoul mitteilte. Südkorea will mit diesem Schritt die Verwendung von Bitcoin zur Geldwäsche und anderen kriminellen Aktivitäten unterbinden. (rts)

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  • Nuklearindustrie
    New Areva heißt jetzt Orano

    Nach dem weitreichenden Umbau beim Atomkonzerns Areva wechselt das verbleibende Kerngeschäft den Namen. Das Unternehmen, das zuletzt als "New Areva" aufgetreten war, nennt sich künftig "Orano". Die einstige Kernsparte von Areva ist auf Aktivitäten des nuklearen Brennstoff-Kreislaufs konzentriert: von Uran-Minen über die Anreicherung bis hin zur Entsorgung und Wiederaufbereitung. Der bisherige Areva-Geschäftsbereich rund um Bau und Instandhaltung von Atomreaktoren heißt nach der Übernahme durch den französischen Stromversorger EDF nun "Framatome". Beim früheren Mutterkonzern Areva SA verbleiben vorübergehend noch Rest-Aktivitäten - vor allem der von Kostensteigerungen und Verzögerungen geplagte Bau eines neuen Atomreaktors in Finnland ("EPR Olkiluoto 3"). Die Umstrukturierung hatte der französische Staat als Mehrheitseigner auf den Weg gebracht, um den Atomriesen nach hohen Verlusten zu retten. Die Areva-Konzernteile hatten dabei staatliche Kapitalspritzen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro erhalten. (dpa)

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  • Airlines
    IAG "enttäuscht" über Niki-Zuschlag für Lauda

    Der britisch-spanische IAG-Konzern hat "enttäuscht" darauf reagiert, nicht den Zuschlag für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki bekommen zu haben. Die Fluggesellschaft wird nach dem Willen des österreichischen Gläubigerausschusses stattdessen in die Hände von Airline-Gründer Niki Lauda gehen. Die Entscheidung war am frühen Dienstagmorgen einstimmig gefallen. "IAG ist enttäuscht, dass Niki nicht in der Lage sein wird, sich als Teil der Gruppe zu entwickeln und zu wachsen", teilte der Konzern in einer kurzen Mitteilung in London mit. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern, ob es gegen die Entscheidung vorgehen will. (dpa)

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  • Börsengang
    Saudi Aramco zieht neue Partner an

    Russische Pensionsfonds wollen sich an dem milliardenschweren Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco beteiligen. "Es wäre sehr hilfreich für den Markt, wenn eine solche Kooperation über mehrere Jahre ausgebaut wird", sagte der Chef des russischen Staatsfonds Direct Investment Fund (DIF), Kirill Dmitriew. Auch die Chinesen könnten mit an Bord genommen werden, betonte Dmitriew. Beobachtern zufolge erhoffen sich die Staatsfonds aus China und Russland dadurch mehr Mitbestimmung im Rohölmarkt. "Wir sehen ein großes Interesse an dem Aramco-Börsengang von russischen Pensionsfonds, aber auch von unseren chinesischen Partnern", sagte Dmitriew. Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent der Anteile an Aramco an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Insidern zufolge ist die Platzierung für die zweite Jahreshälfte geplant. (rts)

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  • Airlines
    Easyjet legt beim Umsatz zu

    Der britische Billigfluganbieter Easyjet hat seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Angaben zum Gewinn macht Easyjet im vorgelegten Zwischenbericht nicht. Der Anstieg des Ladefaktors um 2,1 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent sei aber ein positives Zeichen, meinten Analysten. Das Passagieraufkommen wuchs im Quartalsvergleich um 8,0 Prozent. "Das könnte auch für Lufthansa, IAG und Air France positiv ankommen", kommentierte ein Aktienhändler die Eckdaten. Denn Easyjet sei neben ihnen die einzige Fluglinie, die ebenfalls stark auf Geschäftsreisende und weniger auf Tourismus ausgerichtet sei. (DJ)

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  • Geldpolitik
    BoJ bleibt weiter "locker"

    Die japanische Notenbank hält unverändert an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von rund null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an. Die Entscheidung fiel mit acht zu eins Stimmen. Mit Blick auf die Preisentwicklung schlug die Bank of Japan optimistischere Töne an als noch vor einem Vierteljahr. "Die Inflationserwartung hat sich zuletzt seitwärts entwickelt", hieß es in dem Quartalsbericht. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. (rts)

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