Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 23. Januar 2016
  • Unternehmen

    Google zahlt in Großbritannien 130 Millionen Pfund Steuern nach

    Google hat sich mit den britischen Finanzbehörden auf eine Steuernachzahlung in Höhe von 130 Millionen Pfund (rund 172 Millionen Euro) geeinigt. Damit werde der Zeitraum seit 2005 abgedeckt, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Google werde jetzt Steuern entrichten, die den Umfang der Unternehmensaktivitäten in Großbritannien widerspiegelten. In der Vergangenheit war Google, das nun Teil des Alphabet-Konzerns ist, vorgeworfen worden, die meisten der in Europa erzielten Gewinne über Irland auf die Bermudas zu transferieren. Dort zahlt das Unternehmen keine Steuern. Kritiker bemängelten die Vereinbarung als zu günstig für das Unternehmen. Angesichts von Umsatz und Gewinnmargen hätte Google 265 Millionen Euro nachzahlen müssen, sagte ein Steuerexperte der oppositionellen Labour-Partei.

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Versicherer
    Moody's analysiert stabile Lage

    Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz des Niedrigzins-Umfelds als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, schrieb die Agentur in einem Bericht zum Ausblick für die Branche auf 2018. Die - allerdings auf niedrigem Niveau - ansteigenden Zinsen würden indes weiter für Gegenwind sorgen. Daher würden die Unternehmen weiter an Maßnahmen zur Kostensenkung arbeiten. Es gebe aber auch zahlreiche Risiken für die Versicherer. Dazu gehörten politische Faktoren wie der Brexit oder die Krise um Nordkorea, die die Wirtschaft allgemein treffen und auch zu Schwankungen an den Finanzmärkten führen könnten. Zudem könnten die Gewinne weiter schrumpfen, falls die Zinsen nicht wie erwartet ansteigen würden. Nicht zuletzt könne es durch den Klimawandel verstärkt zu Schäden für die Sach- und Unfallversicherer kommen. (rts)

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