Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Dezember 2017
  • Unternehmen

    H&M kündigt Schließungen an

    Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Läden schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Ladenportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde. Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden. H&M hat im Schlussquartal Einbußen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet. Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken um 4 Prozent auf 50,4 Milliarden schwedische Kronen (rund 5,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit 53,9 Milliarden Kronen gerechnet. (dpa)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Unternehmen
    Citigroup macht 18 Milliarden Dollar Verlust

    Die US-Steuerreform kommt die US-Großbank Citigroup teuer zu stehen. Die Bank verbuchte wegen der fälligen Belastungen im vierten Quartal einen Verlust von 18,3 Milliarden Dollar. Den einmalige Aufwand durch die Reform bezifferte das Geldhaus auf 22 Milliarden Dollar. Bereinigt um diese Belastungen steigerte Citigroup ihren Gewinn um 4 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

    Die Erträge im Handel mit Anleihen gingen wegen der Zurückhaltung der Kunden und extrem niedriger Schwankungen an den Finanzmärkten um 18 Prozent zurück. Dank der Stärke des Geschäfts mit Verbrauchern konnte die Bank ihre Gesamterträge im vierten Quartal dennoch um ein Prozent auf 17,26 Milliarden Dollar steigern. (rts)

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  • Autobau
    Opel beschert PSA Absatzplus

    Die Übernahme von Opel sorgt bei der französischen PSA-Gruppe für steigende Verkaufszahlen. Der PSA-Konzern mit den Kernmarken Peugeot und Citroën verkaufte im vergangenen Jahr 3,63 Millionen Fahrzeuge, das war ein Plus von gut 15 Prozent. PSA bleibt demnach der zweitgrößte französische Autohersteller hinter Renault. Der Absatz in China und Südostasien brach um gut 37 Prozent ein. In der Region verkaufte die Gruppe im vergangenen Jahr 387.000 Fahrzeuge. Ausgleichen kann PSA die Verluste durch boomende Geschäfte im Iran. Dort verkaufte die Gruppe 592.000 Fahrzeuge, ein Plus von gut 55 Prozent. PSA hatte Opel und die britische Vauxhall im vergangenen Sommer von dem US-Konzern General Motors (GM) übernommen. Der Kaufpreis betrug 1,3 Milliarden Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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