Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Dezember 2017
  • Unternehmen

    H&M kündigt Schließungen an

    Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Läden schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Ladenportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde. Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden. H&M hat im Schlussquartal Einbußen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet. Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken um 4 Prozent auf 50,4 Milliarden schwedische Kronen (rund 5,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit 53,9 Milliarden Kronen gerechnet. (dpa)

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  • Montag, 18. Juni 2018
  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft in der Flaute

    Die britische Wirtschaft erwartet in diesem Jahr das schwächste Wachstum seit der Krise 2009. Die Handelskammer BCC senkte ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,4 auf 1,3 Prozent. Für das kommende Jahr werden 1,4 Prozent erwartet. "Die Wirtschaft steckt in einer Flaute", erklärte die British Chambers of Commerce. "Unsicherheiten rund um den Brexit, Zinserhöhungen und internationale Entwicklungen wie ein möglicher Handelskrieg sowie steigende Ölpreise hinterlassen alle ihre Wirkung." (rts)

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  • Unternehmen
    Nordex erhält Order aus Spanien

    Der Windturbinenhersteller Nordex hat drei Aufträge aus Spanien erhalten. Insgesamt wird das Unternehmen 31 Turbinen mit einer Leistung von zusammen 95 Megawatt liefern, wie die Hamburger mitteilten. Diese Anlagen wird Nordex ab März 2019 installieren. Zwei Standorte der drei Windparks liegen nahe Zaragoza, der dritte bei Cuenca. Auftraggeber für die Windparks ist ein internationaler Energieversorger, mit dem der Hersteller schon in anderen Märkten lange im Geschäft ist. Die Aufträge umfassen zudem den Service der Parks über eine Laufzeit von bis zu drei Jahren. Finanzielle Details wurden nicht genannt. (DJ)

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