Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. April 2014
  • Börse

    HIAG plant IPO

    Mit dem Immobilienentwickler HIAG strebt in diesem Jahr schon das vierte Schweizer Unternehmen an die heimische Börse. Der Verkauf von neuen Aktien und Titeln aus dem firmeneigenen Bestand soll der Firma rund 140 Millionen Franken einbringen. Geplant ist der Börsengang unter Führung von Credit Suisse und Bank Vontobel für das zweite Quartal. Auch Mitglieder der Besitzerfamilien Grisard wollen einen Teil ihrer Aktien verkaufen. Es wird ein Streubesitz im Gesamtvolumen von mindestens 200 Millionen Franken oder 30 bis 40 Prozent angestrebt. Die Familie Grisard, die dann noch zwischen 60 und 70 Prozent halten soll, sei HIAG als Ankeraktionär langfristig verpflichtet, erklärte Verwaltungsratspräsident Felix Grisard. (rts)

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  • Mittwoch, 21. Februar 2018
  • Zentralbanken
    Südkorea auf schnellen Zinsanstieg vorbereitet

    Die südkoreanische Zentralbank sieht sich für den Fall einer überraschend starken Straffung der US-Geldpolitik gewappnet. Sollte die amerikanische Notenbank Fed schneller als erwartet handeln, "wird sich das sofort auf die internationalen Finanzmärkte und auch auf den Binnenmarkt auswirken", sagte Zentralbankchef Lee Ju-yeol. "Deshalb sind wir vorbereitet, auf ein solches Szenario zu reagieren." Sein Haus gehe davon aus, dass die Fed ihren Leitzins in diesem Jahr dreimal erhöhen werde. Die Inflation in den USA ist zuletzt stärker als erwartet gestiegen. Das schürte Spekulationen auf eine aggressivere Zinspolitik. (rts)

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  • Handelsstreit
    Strafzölle: Zypries kontert Trump

    Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat eine scharfe Gegenreaktion der EU angekündigt, sollten die USA neue Importzölle auf europäische Stahlprodukte einführen. "Sollte sich Präsident Trump bis April dazu entschließen, solche nationalen Hürden tatsächlich einzuziehen, wird die EU hierauf angemessen und deutlich reagieren", sagte Zypries der "Rheinischen Post". "Wir stehen mit der EU-Kommission in engem Kontakt und behalten mögliche US-Beschränkungen für unsere europäischen Stahlunternehmen genau im Blick", sagte die Ministerin weiter. Nach US-Drohungen mit Strafzöllen auf ausländische Stahl- und Aluminiumprodukte bereiten sich die Europäer offenbar auf einen Handelskonflikt vor. (DJ)

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  • Dienstag, 20. Februar 2018
  • Unternehmen
    US-Gericht lehnt VW-Antrag ab

    Der Volkswagen-Konzern (VW) ist in den USA mit seinem Antrag gescheitert, US-Gerichtsprozesse im Abgasskandal um sechs Monate verschieben zu lassen. Das zuständige Gericht in Fairfax im Bundesstaat Virginia lehnte die Bitte VWs ab. VW hatte argumentiert, dass ein Prozess in der aktuellen Atmosphäre nicht verhandelt werden könne. Nach dem Bekanntwerden der Abgas-Versuche mit Affen hatte ein Klägeranwalt in einer Netflix-Dokumentation im Zusammenhang mit den Versuchen eine Anspielung auf Adolf Hitler und den Holocaust gemacht. Der Auftakt des ersten Prozesses ist für den 26. Februar angesetzt. Der Kläger, ein Jetta-Besitzer, fordert Schadenersatz von der amerikanischen VW-Tochter, weil ihm 2014 ein Auto mit manipulierter Abgastechnik verkauft worden sei. (rts)

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