Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Landesbanken

    HSH Nordbank verschiebt die Bilanz

    Die HSH Nordbank muss die Aufstellung ihres Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 vertagen. Das teilte das Institut am Abend mit. Damit wird auch die Bilanzpressekonferenz nicht wie ursprünglich geplant am 24. März stattfinden. Einen neuen Termin könne er noch nicht nennen, sagte ein HSH-Sprecher. Hintergrund seien noch offene bilanzrelevante Fragen in den Gesprächen zwischen der EU-Kommission und der Bundesrepublik Deutschland im laufenden EU-Beihilfeverfahren der HSH Nordbank, hieß es. Die HSH Nordbank gehe weiterhin davon aus, dass die EU-Kommission - auf Basis einer im vergangenen Oktober getroffenen informellen Verständigung - ihre finale Entscheidung im zweiten Quartal 2016 treffen werde. Dann werde zeitnah ein neuer Termin für die Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Januar 2018
  • Digitalwirtschaft
    Netzagentur kritisiert Daten-Anbindung

    Viele Bundesbürger haben einer Studie zufolge einen viel langsameren Internetanschluss als vertraglich vereinbart. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, hatten fast drei von zehn Nutzern (28,4 Prozent) eine Festnetz-Verbindung mit einer Datenübertragung von nicht mal der Hälfte der vereinbarten Höchstgeschwindigkeit. Bei mobilen Verbindungen war es noch mieser - mehr als acht von zehn Surfern (81,4 Prozent) hatten Anlass zur Klage. Ausgewertet worden waren rund 700.000 Messungen im Zeitraum Oktober 2016 bis September 2017. Im Vergleich zu der vor einem Jahr publizierten Vorgängerstudie hat sich die Situation kaum verbessert. (dpa)

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  • Geldpolitik
    Inflation hinkt dem Aufschwung hinterher

    In der Eurozone hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende 2017 hin leicht abgeschwächt. Im Dezember seien die Preise im Jahresvergleich um 1,4 Prozent gestiegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat auf Grundlage einer zweiten Schätzung mit. Im November lag die Inflationsrate im gemeinsamen Währungsraum bei 1,5 Prozent und damit etwas höher. Damit entfernte sich die Inflation zum Jahresende hin wieder vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig eine Teuerung von knapp unter 2,0 Prozent anstrebt. Bei der Preisentwicklung steht die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Lebensmittel und Energie ausgeblendet werden, besonders im Blickfeld der Währungshüter. In dieser Abgrenzung meldete Eurostat nur eine Teuerung um 0,9 Prozent, nach ebenfalls 0,9 Prozent im November. Obwohl sich die Wirtschaft in der Eurozone in einem robusten Aufschwung befindet, hinkt die Inflation der allgemeinen Entwicklung hinterher. Dies spricht für eine weiter extrem lockeren Geldpolitik und eine Fortsetzung der Nullzinspolitik der EZB. (dpa)

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  • Gewerkschaften
    DGB zählt weniger Mitglieder

    Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das "Handelsblatt". Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) hatten ihre Zahlen bereits veröffentlicht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte Verdi Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. (AFP)

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  • Siemens-Rivale
    GE denkt an die Spaltung

    Der US-Industriekonzern General Electric (GE) erwägt offenbar eine Aufspaltung. "Wir suchen aggressiv nach der besten Struktur oder den besten Strukturen (...), um das Potenzial unserer Geschäfte zu maximieren", sagte Vorstandschef John Flannery bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. GE sei bereits dabei, eine Zerschlagung in einzelne Geschäftsteile in die Wege zu leiten, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider. Eine Aufspaltung könnte schon im Frühjahr verkündet werden. (dpa)

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