Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 18. Juni 2014
  • Unternehmen

    Haftbefehl gegen Middelhoff vom Tisch

    Der frühere Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Thomas Middelhoff, kann aufatmen: Das Thema Haftbefehl ist vom Tisch. Der Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch habe die Vollstreckungsaufträge gegen den Manager zurückgezogen, nachdem Middelhoffs Managerversicherung eine Haftungsgarantie für 3,4 Millionen Euro übernommen habe, berichtete ein Jauch-Sprecher. Damit sei auch das Thema Haftbefehl erledigt. Nach einem Bericht des "Spiegel" hat eine Gerichtsvollzieherin den Haftbefehl beantragt, um den Manager im Zusammenhang mit Zahlungsforderungen des Insolvenzverwalters zur Offenlegung seiner Vermögensverhältnisse zu zwingen. Das Essener Landgericht hatte Middelhoff im September vergangenen Jahres in einem Zivilverfahren verurteilt, rund 3,4 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter zu zahlen. Es geht vor allem um Bonuszahlungen, die Middelhoff nach Auffassung der Richter zu Unrecht erhalten hat. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da beide Seiten Revision eingelegt haben. Middelhoff hatte bereits am Wochenende berichtete, dass eine Einigung zwischen der Managerversicherung und dem Insolvenzverwalter erzielt worden sei. Der Insolvenzverwalter hatte dies jedoch zunächst nicht bestätigt. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Danone nimmt weniger ein

    Belastet von Währungseffekten hat der Nahrungsmittelkonzern Danone im dritten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Trotz guter Geschäfte im Bereich Wasser, in dem die Franzosen deutlich mehr erlösten, sanken die Umsätze. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte die Danone SA. Die Erlöse sanken in den drei Monaten auf Jahressicht um 4,4 Prozent auf 6,19 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte kletterten die Erlöse laut Mitteilung leicht um 1,4 Prozent.Im laufenden Jahr rechnet Danone weiterhin mit einem Wachstum des auf konstanten Wechselkursen basierenden Ergebnisses je Aktie im zweistelligen Bereich. (DJ)

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  • Unternehmen
    Lufthansa verzeichnet 18.000 Flugausfälle in diesem Jahr

    Die Lufthansa hat in diesem Jahr mit zahlreichen Flugausfällen zu kämpfen. "Konzernweit waren es etwa 18.000 – das entspricht einer zweiwöchigen Schließung unseres größten Drehkreuzes in Frankfurt", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt". Rechnerisch wären das pro Tag bislang mehr als 60 gestrichene Verbindungen. Den Ärger der Passagiere verstehe er. "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Hohmeister kündigte dem Blatt zufolge an, die Zahl der Reservemaschinen zu erhöhen. Sie sollen eingesetzt werden, damit es zu weniger Verspätungen kommt. (rts)

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  • Unternehmen
    FMC passt Ziele für 2018 nach unten an

    Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach einem dritten Quartal unter den eigenen Erwartungen die Umsatz- und Gewinn-Ziele für 2018 gesenkt. Das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis werde "aufgrund des unerwartet schwachen Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika und den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in bestimmten Schwellenländern" auf zwei bis drei Prozent (zuvor: fünf bis sieben Prozent) angepasst. Beim Konzernergebnis werde nun währungsbereinigt ein Wachstum auf vergleichbarer Basis von elf bis zwölf Prozent (13 bis 15 Prozent) erwartet, teilte der Dax-Konzern mit. Vorläufigen Zahlen zufolge dürfte der Umsatz im dritten Quartal um rund sechs Prozent auf 4,06 Milliarden Euro zurückgehen und das operative Ergebnis (EBIT) um 13 Prozent auf 527 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das Quartal sollen am 30. Oktober veröffentlicht werden. (rts)

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