Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 18. Juni 2014
  • Unternehmen

    Haftbefehl gegen Middelhoff vom Tisch

    Der frühere Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Thomas Middelhoff, kann aufatmen: Das Thema Haftbefehl ist vom Tisch. Der Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch habe die Vollstreckungsaufträge gegen den Manager zurückgezogen, nachdem Middelhoffs Managerversicherung eine Haftungsgarantie für 3,4 Millionen Euro übernommen habe, berichtete ein Jauch-Sprecher. Damit sei auch das Thema Haftbefehl erledigt. Nach einem Bericht des "Spiegel" hat eine Gerichtsvollzieherin den Haftbefehl beantragt, um den Manager im Zusammenhang mit Zahlungsforderungen des Insolvenzverwalters zur Offenlegung seiner Vermögensverhältnisse zu zwingen. Das Essener Landgericht hatte Middelhoff im September vergangenen Jahres in einem Zivilverfahren verurteilt, rund 3,4 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter zu zahlen. Es geht vor allem um Bonuszahlungen, die Middelhoff nach Auffassung der Richter zu Unrecht erhalten hat. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da beide Seiten Revision eingelegt haben. Middelhoff hatte bereits am Wochenende berichtete, dass eine Einigung zwischen der Managerversicherung und dem Insolvenzverwalter erzielt worden sei. Der Insolvenzverwalter hatte dies jedoch zunächst nicht bestätigt. (dpa)

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  • Dienstag, 14. August 2018
  • Halbjahreszahlen
    Nordex schreibt Verlust

    Der Windturbinenbauer Nordex ist im ersten Halbjahr in die roten Zahlen geraten. Bei einem Umsatzrückgang um rund 36 Prozent auf 957 Millionen Euro fiel operativ ein Fehlbetrag (Ebit) von 35,8 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 49,4 Millionen vor Jahresfrist. Der Vorstand hofft nun auf ein stärkeres zweites Halbjahr. (rts)

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  • Unternehmen
    Deutsche Wohnen profitiert von Wohnungsknappheit

    Steigende Mieten haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im ersten Halbjahr im laufenden Geschäft mehr Gewinn eingebracht. Die meisten Immobilien des Unternehmens liegen in Ballungszentren, wo es immer weniger bezahlbaren Wohnraum für geringere Einkommen gibt. In der ersten Jahreshälfte legte das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Prozent auf 248,5 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern aus Berlin mitteilte. Für das Gesamtjahr peilt die Deutsche Wohnen hier weiterhin rund 470 Millionen Euro an. Das wären fast neun Prozent mehr als 2017. Unter dem Strich blieben im ersten Halbjahr allerdings nur 652,7 Millionen Euro als Gewinn hängen - ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 2,9 Prozent. Die Deutsche Wohnen - Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien - vermietet bundesweit mehr als 160.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Angebot gehören auch Pflegeheime. (dpa)

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