Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. Mai 2018
  • Unternehmen

    Heckler und Koch rutschen in Verlustzone

    Der Waffenhersteller Heckler und Koch hat 2017 wieder rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen machte einen Verlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr noch ein Plus von 7,2 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Laut der "Welt" sind Fertigungs- und Lieferprobleme nach einer Umstellung der Produktion sowie verzögerte Markteinführungen neuer Modelle für das Minus verantwortlich.

    Der Umsatz ging demnach von 202,4 Millionen Euro auf 182 Millionen Euro zurück. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen aber wieder mit deutlich besseren Zahlen. Grund sind mehrere Bestellungen, etwa der US-Armee, der Bundeswehr sowie der bayerischen Polizei. Außerdem werden Heckler und Koch gute Chancen eingeräumt, die Ausschreibung der Bundeswehr für das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 zu gewinnen. (dpa)

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  • Mittwoch, 19. September 2018
  • Unternehmen
    Schaeffler senkt die Prognose

    Der Zulieferer Schaeffler hat wegen einer erwarteten geringeren Nachfrage seine Ziele für das Autogeschäft gesenkt. Im laufenden Jahr ist demnach - ohne den Einfluss von Wechselkursen - nur noch mit einem Umsatzwachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent zu rechnen, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach mit. Zuvor lag der angepeilte Wert bei 6 bis 7 Prozent. Die Nachfrage China und Europa schwäche sich ab, hieß es zur Begründung. Insgesamt bestätigte Schaeffler aber seine Jahresprognose für 2018: Ziel sei weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzplus zwischen 5 und 6 Prozent. Der Konzern erwartet, dass die gute Entwicklung des Industriegeschäfts die Schwäche in der Auto-Sparte ausgleichen dürfte. (dpa)

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  • Konjunktur
    Schweiz erwartet starkes Wachstum

    Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2018 kräftig angehoben. Die gute internationale Wirtschaftslage kurbele den Außenhandel an, und die Unternehmen investierten kräftig, erklärte die Expertengruppe des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Für 2018 erwarten die Fachleute einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9 (zuvor: 2,4) Prozent. Zugleich bestätigten sie die Wachstumsprognose von 2,0 Prozent für 2019.  "In der Schweiz herrscht Hochkonjunktur", hieß es. "Das BIP ist über mehrere Quartale stark gewachsen, die Beschäftigung zieht an, die Arbeitslosigkeit geht zurück. Besonders schwungvoll hat sich die Industrie entwickelt. Die negativen Risiken überwiegen aber deutlich und bedrohen die internationale Konjunktur." (DJ)

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  • Handel
    Trump handelt "fairen" Handelsdeal mit Südkorea aus

    Die USA und Südkorea haben ihr Handelsabkommen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump komplett neu ausgehandelt. Der neue Vertrag könnte während der laufenden UN-Vollversammlung unterzeichnet werden, sagte Trump. Beide Staaten hatten sich im März darauf verständigt, das Abkommen neu zu fassen, nachdem Trump sich - wie bei anderen Abkommen - über ein zu hohes US-Handelsdefizit im Geschäft mit dem wichtigen südostasiatischen Verbündeten beschwert hatte. "Das Handelsabkommen mit Südkorea wurde komplett neu verhandelt und ist unterschriftsreif", sagte Trump nun. "Es war ein fürchterlicher Deal für die USA, nun ist es ein fairer Deal", fügte der US-Präsident hinzu. Ein südkoreanischer Regierungssprecher sagte, die Unterzeichnung werde möglicherweise in der kommenden Woche stattfinden. Das Vertragswerk könne dann möglicherweise ab Januar kommenden Jahres gelten. (rts)

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  • Geldpolitik
    Japan hält am Minuszins fest

    Japans Zentralbank setzt ihre extrem lockeren Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) nach ihrer zweitägiger September-Sitzung. Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Der sogenannte kurzfristige Einlagensatz liegt weiter bei minus 0,1 Prozent. Das Zinsziel für zehnjährige Staatspapiere beträgt ebenfalls unverändert null Prozent. Größere Kursreaktionen an den Märkten sind nicht zu erwarten: Die Entscheidungen und Zinssätze bewegen sich im Rahmen der Erwartungen. (dpa)

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