Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. Mai 2018
  • Unternehmen

    Heckler und Koch rutschen in Verlustzone

    Der Waffenhersteller Heckler und Koch hat 2017 wieder rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen machte einen Verlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr noch ein Plus von 7,2 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Laut der "Welt" sind Fertigungs- und Lieferprobleme nach einer Umstellung der Produktion sowie verzögerte Markteinführungen neuer Modelle für das Minus verantwortlich.

    Der Umsatz ging demnach von 202,4 Millionen Euro auf 182 Millionen Euro zurück. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen aber wieder mit deutlich besseren Zahlen. Grund sind mehrere Bestellungen, etwa der US-Armee, der Bundeswehr sowie der bayerischen Polizei. Außerdem werden Heckler und Koch gute Chancen eingeräumt, die Ausschreibung der Bundeswehr für das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 zu gewinnen. (dpa)

    +
  • Samstag, 21. Juli 2018
  • Rating
    S&P gebt Ausblick für Griechenland

    Die Bonitätswächter von S&P haben den Rating-Ausblick für Griechenland auf "positiv" von "stabil" erhöht. Damit kann das Euro-Land als nächsten Schritt auf eine Höherstufung hoffen. Die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten bleibe zunächst bei "B+", teilten die amerikanischen Bonitätswächter mit. Die Anleihen haben damit weiterhin Ramschstatus. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. Die Agentur begründete den besseren Ausblick mit einer größeren politischen Stabilität und Berechenbarkeit, die Griechenlands Wirtschaft und Banken unterstützen sollten. Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Mit einer Quote von rund 20 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft