Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. Mai 2018
  • Unternehmen

    Heckler und Koch rutschen in Verlustzone

    Der Waffenhersteller Heckler und Koch hat 2017 wieder rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen machte einen Verlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr noch ein Plus von 7,2 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Laut der "Welt" sind Fertigungs- und Lieferprobleme nach einer Umstellung der Produktion sowie verzögerte Markteinführungen neuer Modelle für das Minus verantwortlich.

    Der Umsatz ging demnach von 202,4 Millionen Euro auf 182 Millionen Euro zurück. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen aber wieder mit deutlich besseren Zahlen. Grund sind mehrere Bestellungen, etwa der US-Armee, der Bundeswehr sowie der bayerischen Polizei. Außerdem werden Heckler und Koch gute Chancen eingeräumt, die Ausschreibung der Bundeswehr für das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 zu gewinnen. (dpa)

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  • Dienstag, 20. November 2018
  • Großauftrag
    Siemens beliefert Londons "Tube"

    Der Münchner Industriekonzern Siemens hat einen bereits angekündigten Großauftrag für die Londoner U-Bahn eigenen Angaben zufolge endgültig festgezurrt. Das Dax-Unternehmen liefert für umgerechnet gut 1,5 Milliarden Euro 94 U-Bahn-Züge in die britische Hauptstadt, wie Siemens mitteilte. Die Auslieferung soll 2023 beginnen. Die Londoner Verkehrsbetriebe, Betreiber der ältesten U-Bahn der Welt, hatten Siemens Mitte Juni als bevorzugten Bieter für die neuen Züge der "Tube" ausgewählt. (dpa)

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  • Banken
    Julius Bär spürt die Zurückhaltung

    Die Privatbank Julius Bär bekommt die Zurückhaltung ihrer Kunden im  unsicheren weltpolitischen Umfeld zu spüren. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres sanken die Bruttomargen auf 87 Basispunkte von 91 Basispunkten im ersten Halbjahr, wie der Zürcher Vermögensverwalter mitteilte. Insbesondere im Sommerquartal hätten die Kunden weniger gehandelt, während die Volumen im Oktober wieder angezogen hätten. Bei der reichen Kundschaft konnte Bär weitere Mittel einsammeln: Das Nettoneugeldwachstum - eine für Vermögensverwalter zentrale Kennzahl - lag bei knapp fünf Prozent. Die verwalteten Vermögen stiegen insgesamt auf 395 Milliarden Franken (rund 347,5 Milliarden Euro). (rts)

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