Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Januar 2018
  • Unternehmen

    Helma enttäuscht mit Geschäftszahlen

    Die Helma Eigenheimbau AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Auftragseingang und Umsatz die eigenen Prognosen verfehlt. Eine entsprechende Mitteilung sorgte für einen Kurssturz an der Börse. Die Helma-Aktie verlor bis zum Nachmittag auf Xetra 10 Prozent an Wert.

    Der Massivhaus-Anbieter wies für 2017 einen Auftragseingang von 245,4 Millionen Euro aus. Das ist nicht nur ein Rückgang um 14 Prozent, sondern auch 5 Prozent weniger als vom Unternehmen selbst geplant. Überdies wurde das Ziel eines Umsatzes von mindestens 290 Millionen Euro nicht geschafft. Erreicht oder leicht übertroffen werde bei den Einnahmen nur der Vorjahrwert von 263,8 Millionen Euro, erklärte Helma.  (DJ)

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  • Samstag, 23. Juni 2018
  • Konjunktur
    Unternehmen schaffen etwas weniger Jobs

    In Deutschland werden Einschätzung des DIHK in diesem Jahr etwas weniger neue Stellen geschaffen als zuletzt angenommen. Es sei mit 550.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Rhein-Neckar-Zeitung". "Die Beschäftigung in Deutschland wächst weiter kräftig. Allerdings ist die Prognose nicht mehr ganz so optimistisch wie zu Jahresbeginn." Anfang 2018 hatte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) noch mit 600.000 neuen Jobs gerechnet. Den Unternehmen macht Schweitzer zufolge zunehmend der Fachkräftemangel zu schaffen. 61 Prozent der Firmen sähen darin ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung, 2010 hätten das nur 16 Prozent angegeben. Schweitzer sprach sich für mehr Ganztagsschulen, bedarfsgerechte Betreuungsangebote sowie Erleichterungen bei der Beschäftigung ausländischer Fachkräfte aus. (rts)

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  • Unternehmen
    RWE baut nach Innogy-Verkauf Ökostrom-Geschäft aus

    Der Energiekonzern RWE will nach dem Verkauf von Innogy an E.ON sein Ökostrom-Geschäft ausbauen. Dafür stünden jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung, sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz der "Rheinischen Post" laut Vorabbericht aus der Samstagsausgabe. Der Verkauf komme gut voran. Er gehe davon aus, dass die Transaktion im kommenden Jahr vollzogen werden könne. RWE sei zudem auf der Suche nach weiteren Kraftwerken. "Wir schauen uns in Regionen, in denen für uns eine Expansion Sinn macht, nach Möglichkeiten um, Kraftwerke neu zu bauen oder zu kaufen", sagte Schmitz. RWE und E.ON haben vereinbart, Innogy bis Ende des kommenden Jahres zu zerschlagen. E.ON übernimmt von RWE 77 Prozent der Innogy-Anteile mitsamt des Vertriebs- und Netzgeschäfts. RWE bekommt das Ökostromgeschäft der Tochter und das von E.ON. (rts)

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