Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Mai 2015
  • Unternehmen

    Henkel kauft Marken für 220 Millionen Euro

    Der Konsumgüterkonzern Henkel stärkt sein Waschmittelgeschäft mit einer Übernahme in Australien und Neuseeland. Die Düsseldorfer erwerben vom Konkurrenten Colgate-Palmolive dort mehrere Waschmittelmarken, wie der Dax-Konzern mitteilte. Für Marken wie Cold Power, Dynamo, Fab und Sard zahlt Henkel 220 Millionen Euro. Durch die Übernahme wird der Konzern nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter im Waschmittelsegment in der Region und will dort künftig auch eigene Marken verkaufen. Henkel hatte das Waschmittelgeschäft im vergangenen Jahr bereits gezielt mit Übernahmen ausgebaut. Der Umsatz der Sparte kletterte im ersten Quartal 2015 um 13,2 Prozent. Aber auch das Geschäft mit Artikeln rund um die Körperpflege wuchs. Hier könnte sich Henkel möglicherweise ebenfalls verstärken. Insider hatten in der Vergangenheit berichtet, Henkel habe ein Auge auf das Haarpflegegeschäft Wella des US-Konzerns Procter & Gamble (P&G) geworfen. Der Düsseldorfer Konzern schweigt sich dazu aus. (rts)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Konjunktur
    Mieten fachen die Inflation an

    Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Mit insgesamt 1,8 Prozent erreichte die Teuerung von Waren und Dienstleistungen den höchsten Stand seit 2012, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit erste Schätzungen. Vor allem höhere Preise für Energie (+3,1 Prozent) und Nahrungsmittel (+3,0 Prozent), aber auch gestiegene Mieten fachten die Inflation an. Im Jahr zuvor hatte die Jahresteuerungsrate noch bei 0,5 Prozent gelegen. Zum Jahresende verringerte sich der Preisauftrieb leicht. Im Dezember lag die jährliche Teuerungsrate bei 1,7 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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