Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. Mai 2018
  • Konjunktur

    Industrie sammelt mehr Aufträge in

    Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im März ungeachtet der Verunsicherung durch den Handelsstreit mit den USA erhöht. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte legte er um 0,2 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei erhöhten sich die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 0,3 Prozent, die aus dem Ausland um 0,1 Prozent.

    Die Reichweite des Auftragsbestandes verharrte im März mit 5,6 Monaten auf dem höchsten Niveau seit Beginn dieser Statistik im Jahr 2005. Diese Zahl "gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren können oder müssen, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten", erklärten die Statistiker. (rts)

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  • Freitag, 25. Mai 2018
  • Konjunktur
    Auftragsdelle am Bau

    Nach einem Rekordstart ins laufende Jahr hat das Bauhauptgewerbe im März eine Auftragsdelle verzeichnet. Bereinigt um Preissteigerungen und Kalendereffekte blieb der Wert um 15,1 Prozent hinter dem aus dem Februar zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Es gingen Aufträge im Wert von 7,1 Milliarden Euro bei den Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern ein. Das waren 3,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Insgesamt lief das erste Quartal aber erneut hervorragend: In den ersten drei Monaten bekamen die Unternehmen Aufträge, deren Wert 6,8 Prozent höher war als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. (dpa)

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  • Konjunktur
    Europäischer Automarkt wächst robust

    In der EU sowie Island, Norwegen und der Schweiz sind im März 206.819 Nutzfahrzeuge neu zugelassen worden. Der Markt wuchs damit robust um 9,9 Prozent, nachdem er im März geschrumpft war, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Während die Nachfrage in Großbritannien mehr oder weniger stabil blieb, legten die anderen großen europäischen Märkte zu. Spanien und Deutschland wiesen mit einem Plus von 22 Prozent bzw. 14,5 Prozent die prozentual stärksten Zuwächse auf, in Frankreich legten die Neuzulassungen um 6,9 Prozent und in Italien um moderate 1,3 Prozent zu. (DJ)

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