Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. Mai 2018
  • Konjunktur

    Industrie sammelt mehr Aufträge in

    Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im März ungeachtet der Verunsicherung durch den Handelsstreit mit den USA erhöht. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte legte er um 0,2 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei erhöhten sich die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 0,3 Prozent, die aus dem Ausland um 0,1 Prozent.

    Die Reichweite des Auftragsbestandes verharrte im März mit 5,6 Monaten auf dem höchsten Niveau seit Beginn dieser Statistik im Jahr 2005. Diese Zahl "gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren können oder müssen, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten", erklärten die Statistiker. (rts)

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  • Mittwoch, 15. August 2018
  • Unternehmen
    Milliardenübernahme unter US-Ölkonzernen

    Der US-Energiekonzern Diamondback Energy kauft den Konkurrenten Energen Corp für rund 8,4 Milliarden US-Dollar in Aktien. Inklusive Schulden hat die Transaktion einen Wert von 9,2 Milliarden Dollar. Der Deal bewertet Energen mit 84,95 Dollar je Aktie, das entspricht einem Aufschlag von 19 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Die Energen-Aktionäre erhalten je Anteil 0,6442 Aktien von Diamondback. An dem fusionierten Unternehmen würden die Anteilseigner von Diamondback damit rund 62 Prozent halten, der Rest würde von den Energen-Aktionären kontrolliert.  Diamondback erhofft sich von dem Zusammenschluss Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit von mindestens 3 Milliarden Dollar. Davon sollen mindestens 2 Milliarden durch die Verringerung der allgemeinen und der Verwaltungskosten erreicht werden sowie durch eine Erhöhung der Bohrungsproduktivität im Midland-Becken. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens-Chef hält Konzern für unterbewertet

    Siemens-Chef Joe Kaeser hält den Münchner Industriekonzern für an der Börse unterbewertet. Dort sei Siemens derzeit rund 92 Milliarden Euro wert, sagte Kaeser der "Passauer Neuen Presse". Ziehe man davon die börsennotierte Siemens-Gesundheitstechnik mit knapp 40 Milliarden Euro sowie die Windkraft-Tochter Gamesa mit gut 8 Milliarden Euro ab, läge der Wert des gesamten restlichen Geschäfts bei knapp 45 Milliarden Euro, sagte Kaeser. "Verglichen mit unseren Wettbewerbern tut sich hier eine Lücke von bis zu 20 Milliarden Euro auf", sagte der Siemens-Chef. "Unser Ziel ist es, dieses Potenzial zu heben." (rts)

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