Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 19. Januar 2015
  • Konjunktur

    Industrieproduktion der Ukraine bricht ein

    In der Ukraine schmälern die Kämpfe im Osten des Landes massiv die Produktion der Industrie. Die Betriebe stellten im vergangenen Jahr 10,7 Prozent weniger her als 2013, teilte das nationale Statistikamt mit. Dies war der stärkste Rückgang in den vergangenen Jahren. 2013 betrug das Minus 4,3 Prozent und 2012 0,7 Prozent. Im Dezember 2014 brach die Produktion sogar um 17,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat ein. Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten machen der Wirtschaft zu schaffen. Viele Fabriken mussten wegen des Konfliktes die Arbeit einstellen. (rts)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Konjunktur
    Mieten fachen die Inflation an

    Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Mit insgesamt 1,8 Prozent erreichte die Teuerung von Waren und Dienstleistungen den höchsten Stand seit 2012, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit erste Schätzungen. Vor allem höhere Preise für Energie (+3,1 Prozent) und Nahrungsmittel (+3,0 Prozent), aber auch gestiegene Mieten fachten die Inflation an. Im Jahr zuvor hatte die Jahresteuerungsrate noch bei 0,5 Prozent gelegen. Zum Jahresende verringerte sich der Preisauftrieb leicht. Im Dezember lag die jährliche Teuerungsrate bei 1,7 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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