Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Konjunktur

    Inflation im Euroraum bleibt unter EZB-Zielmarke

    Der Preisdruck in der Eurozone ist im November leicht gestiegen, aber insgesamt verhalten geblieben. Die jährliche Inflationsrate kletterte auf 1,5 von 1,4 Prozent im Vormonat. Die Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30. November. Damit liegt die Inflation immer noch deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp 2 Prozent. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, blieb im November stabil auf einem niedrigen Niveau. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) verharrte bei 0,9 Prozent. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im November in der Gesamtrate um 0,1 Prozent, die Kernrate sank indessen um 0,1 Prozent. Die Daten entsprachen den Prognosen von Volkswirten. Die EZB erreicht ihr Inflationsziel schon seit Jahren nicht mehr; nach den aktuellen EZB-Prognosen dürfte sie ihr Ziel sogar bis zum Jahr 2020 verfehlen. Derzeit kaufen die Zentralbanken des Eurosystems monatlich Anleihen für 60 Milliarden Euro, ab Januar wird es auf 30 Milliarden reduziert. (DJ)

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  • Dienstag, 17. Juli 2018
  • Konjunktur
    China steht zu Wachstumsprognose

    Trotz des Zollstreits mit den USA hält China an seiner Wachstumsprognose für die Wirtschaft fest. Im Gesamtjahr 2018 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 6,5 Prozent zulegen, wie die staatliche Planungsbehörde mitteilte. Ein Sprecher der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), sagte dass China genügend politischen Spielraum habe, um mit Schocks umzugehen. Im Frühjahr kletterte das BIP zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent und damit einen Tick weniger als im Vorquartal. Der Handelskonflikt mit den USA könnte dem chinesischen Außenhandel im zweiten Halbjahr zusetzen. (rts)

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  • Konjunktur
    Wieder mehr Autos in Europa verkauft

    Der Autoabsatz in Europa ist im ersten Halbjahr gestiegen. Wie der deutsche Branchenverband VDA mitteilte, wurden rund 8,7 Millionen Pkw neu zugelassen, rund drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für die EU nannte der europäische Herstellerverband ACEA ebenfalls einen Zuwachs von knapp drei Prozent auf 8,2 Millionen Autos. Im vergangenen Monat stieg der EU-Absatz sogar um über fünf Prozent, wobei Zuwächsen in Deutschland, Frankreich und Spanien Rückgänge in Großbritannien und Italien gegenüberstanden. (rts)

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