Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 12. Juli 2018
  • Konjunktur

    Inflation im Juni erneut über zwei Prozent

    Die Inflation in Deutschland hat den zweiten Monat in Folge mehr als zwei Prozent betragen. Das Statistische Bundesamt bestätigte die bereits vorläufig genannte Jahresteuerung von 2,1 Prozent. Verantwortlich waren vor allem die stark gestiegenen Energiepreise. Im Mai hatte die Preissteigerung bei 2,2 Prozent im Jahresvergleich gelegen. In den Monaten Februar bis April hatte jeweils eine 1 vor dem Komma gestanden. Im Vergleich zum Mai 2018 legten die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent zu. (dpa)

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  • Dienstag, 17. Juli 2018
  • Unternehmen
    Evonik erhöht die Prognose

    Der Spezialchemiekonzern Evonik hat nach einem unerwartet deutlichen Gewinnplus im zweiten Quartal sein Ertragsziel für 2018 angehoben. Evonik rechne nun mit einem operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) zwischen 2,6 und 2,65 Milliarden Euro, teilte der Essener Konzern mit. Bislang hatte das Unternehmen einen operativen Gewinn zwischen 2,4 und 2,6 Milliarden Euro erwartet. Von April bis Juni schraubte Evonik das bereinigte Ebitda auf 742 (Vorjahr: 640) Millionen Euro in die Höhe. Der Umsatz kletterte auf 3,9 (3,6) Milliarden Euro. Hier konnte Evonik höhere Preise durchsetzen - zudem halfen steigende Absatzmengen. (rts)

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  • Konjunktur
    China steht zu Wachstumsprognose

    Trotz des Zollstreits mit den USA hält China an seiner Wachstumsprognose für die Wirtschaft fest. Im Gesamtjahr 2018 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 6,5 Prozent zulegen, wie die staatliche Planungsbehörde mitteilte. Ein Sprecher der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), sagte dass China genügend politischen Spielraum habe, um mit Schocks umzugehen. Im Frühjahr kletterte das BIP zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent und damit einen Tick weniger als im Vorquartal. Der Handelskonflikt mit den USA könnte dem chinesischen Außenhandel im zweiten Halbjahr zusetzen. (rts)

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  • Konjunktur
    Wieder mehr Autos in Europa verkauft

    Der Autoabsatz in Europa ist im ersten Halbjahr gestiegen. Wie der deutsche Branchenverband VDA mitteilte, wurden rund 8,7 Millionen Pkw neu zugelassen, rund drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für die EU nannte der europäische Herstellerverband ACEA ebenfalls einen Zuwachs von knapp drei Prozent auf 8,2 Millionen Autos. Im vergangenen Monat stieg der EU-Absatz sogar um über fünf Prozent, wobei Zuwächsen in Deutschland, Frankreich und Spanien Rückgänge in Großbritannien und Italien gegenüberstanden. (rts)

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